Psychosomatische Rehabilitation bei Dr. Becker

Reha bei Burnout

Unser Reha-Angebot für Patienten/innen mit Burnout / Erschöpfungsdepression



Sie fühlen sich emotional erschöpft und überfordert? Dabei haben Sie Angst, an Ihren Aufgaben zu scheitern oder anderen nicht mehr gerecht werden zu können? Sie haben das Gefühl, immer weniger leistungsstark zu sein – sowohl körperlich als auch geistig? Vielleicht sind Sie dann an einem sogenannten Burnout erkrankt.

 

Die Erkrankung, die auch als Burnout-Syndrom, Burnout-Phänomen oder aber Erschöpfungsdepression bekannt ist, kann jede und jeden treffen. Sie entwickelt sich schleichend und manchmal ist es schwer, Alarmsignale frühzeitig zu erkennen. Zudem können die Beschwerden auch körperliche Ursachen haben – das sollten Sie ärztlich abklären lassen.



Sie finden bei uns


Hilfe bei Burnout

Auch eine stationäre psychosomatische Reha kann Sie bei einem Burnout dabei unterstützen, aus dem Kreislauf des ständigen Durchhaltens und der fehlenden Regeneration auszubrechen. Vielen Patienten/innen tut auch der damit verbundene Ortswechsel gut. Mit einer Kombination aus therapeutischen Gesprächen, Psychotherapie sowie Bewegungstherapie und Entspannungstechniken hilft Ihnen die Reha dabei, wieder Kraft zu schöpfen und mehr auf Ihre Bedürfnisse zu achten. Die psychosomatische Reha in einer Dr. Becker Klinik dauert in der Regel fünf Wochen und steht gesetzlich Versicherten wie auch Privatpatienten und Selbstzahlern/innen offen.



Zertifizierte und transparente Qualität

Ärzte/innen empfehlen uns, weil wir alles dafür tun, um eine exzellente Qualität zu gewährleisten. Unsere Einrichtungen gehören zu den besten Rehakliniken Deutschlands.


Unsere Kliniken legen Qualitätsberichte offen, in denen unter anderem Befragungen unsere Patienten ausgewertet werden.


Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED) prüft jährlich alle internen Qualitätsmanagementsysteme in unseren Kliniken. Sie sind nach dem Auditleitfaden 6.0 DEGEMED zertifiziert.


Sie stellen sich die Frage, ob Sie eventuell an einem Burnout leiden? Unser Selbsttest hilft Ihnen dabei, sich mit dieser Frage genauer auseinanderzusetzen:



Behandlungsplan

Damit Sie einen Eindruck von den Therapiemöglichkeiten während einer stationären Rehabilitation bekommen, haben wir einen Musterbehandlungsplan zusammengestellt. Sie finden ihn hier (bitte beachten Sie, dass jeder Therapieplan individuell auf Patienten/innen angepasst und es sich hierbei nur um ein Beispiel handelt).




Patientengeschichte

Von einem Burnout sind heute viele Menschen betroffen, Sie sind nicht damit allein. Allein in unseren vier psychosomatischen Kliniken, in denen wir Burnout-Patienten/innen behandeln, haben wir jährlich rund 7.000 Rehabilitanden/innen mit dieser Erkrankung. Lesen Sie hier eine kurze Patientengeschichte und erfahren Sie mehr über häufige Krankheitssymptome:






  • "Ausgebrannt-sein": Wann handelt es sich um eine eigenständige Erkrankung und wann um ein Syndrom?

    Der Zustand, den viele Betroffene als „ausgebrannt-sein“ beschreiben, ist seit den 1970er Jahren bekannt. Heute wird der Begriff Burnout häufig genutzt und ist vielen geläufig. Dennoch wurde Burnout lange nicht als eigenständige Erkrankung anerkannt und nur als Nebendiagnose gestellt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Burnout nun in den neuen internationalen Katalog zur Klassifizierung von Krankheiten (ICD) aufgenommen, der ab Januar 2022 gelten wird. Damit wird es einfacher für Ärzte/innen, eine Diagnose zu stellen und Betroffenen Therapien wie zum Beispiel eine psychosomatische Reha zu verordnen. Nach der WHO-Definition steht ein Burnout immer im Zusammenhang mit beruflichen Belastungen. Anzeichen psychischer Erschöpfung können natürlich auch durch andere belastende Lebenssituationen wie zum Beispiel Trennung oder Trauer ausgelöst werden.

  • Welche Menschen sind von einem Burnout häufig betroffen?



    Frauen sind von einem Burnout häufiger betroffen als Männer. Zwar wird die Erkrankung oft im Alter zwischen 60 und 64 Jahren festgestellt und das Risiko steigt mit zunehmendem Alter. Doch auch deutlich jüngere Menschen können daran erkranken. Während früher vermehrt Personen betroffen waren, die sogenannte „helfende“ Berufe wie zum Beispielim Gesundheitswesen (Pflegekräfte, Ärzte/innen) ausübten, beschränkt sich die Erkrankung heute nicht mehr auf eine Berufsgruppe. Burnout-Patienten/innen können als Manger/innen, Verkäufer/innen, Handwerker/innen oder vieles andere arbeiten.


    Gruppengespräch





  • Welche häufigen Burnout-Symptome gibt es?
    • verminderte Leistungsfähigkeit

    • Schlafstörungen

    • chronische Müdigkeit

    • Konzentrationsschwierigkeiten

    • Entscheidungsunfähigkeit

    • Verspannungen

    • Magen- und Darmbeschwerden

    • Kopfschmerzen

    • Tinnitus


  • Welche Ursachen für ein Burnout gibt es?
    • Perfektionismus

    • hoher Anspruch an die eigenen Leistungen

    • starkes Harmoniebedürfnis

    • Missachtung der eigenen Grenzen

    • geringes Selbstwertgefühl

    • Gefühl von Fremdbestimmung

    • zu hohe Arbeitsbelastung

    • wenig Anerkennung durch Vorgesetzte

    • mangelnde Abgrenzung zum Privatleben

  • Diagnose - Wie wird ein Burnout erkannt?

    Wer an chronischer Erschöpfung leidet oder selbst schon den Verdacht hat, an einem Burnout erkrankt zu sein, sucht häufig zunächst seinen/ihren Hausarzt/ärztin auf. Im Gespräch werden dann oftmals Ursachen wie berufliche Überlastung genannt. Der/die Allgemeinmediziner/in kann bei Bedarf dann auch an weitere Spezialisten/innen überweisen. Oder der/die Erkrankte wendet sich direkt an eine/n Psychiater/in, Psychologen/in oder Psychotherapeuten/in. Oftmals erfolgt aufgrund der Burnout-Anzeichen erst einmal eine Krankschreibung. 


    In der Regel entscheidet ein ausführliches Gespräch mit dem/der Patienten/in im Rahmen der Anamnese über die Diagnose. Dabei werden auch standardisierte Fragebögen genutzt, so zum Beispiel der „Maslach-Burnout-Inventar“ oder Auszüge daraus.

    Wichtig ist in jedem Fall eine sogenannte Differenzialdiagnose, das heißt, dass sonstige Erkrankungen mit ähnlichen Beschwerden ausgeschlossen werden müssen. Dabei kann es sich um andere psychische Leiden, wie einer Depression handeln oder auch um körperliche Krankheiten, also organische Ursachen für die Erschöpfungssymptome. Auch eine Fatigue-Erkrankung ähnelt oftmals einem Burnout. Es handelt sich aber um eine neurologische Erkrankung. 

  • Welche Therapiemöglichkeiten gibt es bei einem Burnout?

    Eine standardisierte Behandlung für Burnout gibt es nicht. Jedoch haben die Betroffenen viele Möglichkeiten, etwas gegen ihre Erkrankung zu tun. Welche davon genutzt werden, hängt vom Erkrankungsstadium und den Lebensumständen der Patienten/innen ab. Für viele ist eine Gesprächstherapie hilfreich. Häufig werden auch verschiedene Strategien miteinander kombiniert, zum Beispiel eine Verhaltenstherapie mit Entspannungsverfahren. Leidet der/die Betroffene unter starken depressiven Symptomen bei einem Burnout, können auch Medikamente (Antidepressiva) verordnet werden. Besonders in fortgeschrittenen Stadien eines Burnouts kann ein Aufenthalt in einer auf Psychosomatik spezialisierten Klinik geeignet sein, um umfassend und zeitintensiv behandelt zu werden. 


    Auch dazu, wie lange eine Burnout-Therapie dauern wird, kann keine einheitliche Antwort gegeben werden. Die Therapiedauer ist stark von dem individuellen Krankheitsbild abhängig und davon, wie sehr der/die Patient/in mitarbeitet. Wichtig ist es, auch nachdem die Symptome nachgelassen haben, weiter präventiv zu wirken. Änderungen, die man im privaten und/oder beruflichen Alltag vorgenommen hatte, sollten beibehalten, erlernte Stressbewältigungsstrategien fortgeführt werden. Dann ist die Prognose gut, nicht wieder in die gleiche „Abwärtsspirale“ zu gelangen. 

  • Welche Therapieformen können helfen?
    • Anleitungen zur Stressbewältigung / Zeitmanagement

    • Entspannungstechniken

    • Überprüfung der Erwartungshaltung

    • Veränderung der Arbeitssituation

    • Gesunde Lebensführung durch verbesserte Ernährung und Sport

    • Psychotherapie

    • Verhaltenstherapie

    • Tiefenpsychologische Verfahren

    • Gruppentherapie

      Bei einer psychosomatischen Reha werden viele der oben genannten Therapiemöglichkeiten kombiniert - natürlich immer auf Ihre persönliche Bedürfnisse zugeschnitten. 

  • Wie kann eine Reha bei Burnout helfen?

    Auch eine stationäre psychosomatische Reha kann Sie bei einem Burnout dabei unterstützen, aus dem Kreislauf des ständigen Durchhaltens und der fehlenden Regeneration auszubrechen. Vielen Patienten/innen tut auch der damit verbundene Ortswechsel gut. Mit einer Kombination aus therapeutischen Gesprächen, Psychotherapie sowie Bewegungstherapie und Entspannungstechniken hilft Ihnen die Reha dabei, wieder Kraft zu schöpfen und mehr auf Ihre Bedürfnisse zu achten. Die psychosomatische Reha in einer Dr. Becker Klinik dauert in der Regel fünf Wochen und steht gesetzlich Versicherten wie auch Privatpatienten und Selbstzahlern/innen offen. 

  • Gibt es einen typischen Krankheitsverlauf bei Burnout?

    Der Verlauf eine Burnout-Erkrankung ist zwar nicht bei allen Patienten/innen gleich, kann jedoch grob in sieben Phasen eingeteilt werden:

    1. Anfangs haben die Betroffenen noch viel Energie und sind ehrgeizig. Doch es gelingt ihnen nicht, sich zu erholen. Damit nimmt die Leistungsfähigkeit erstmals ab und es müssen mehr Anstrengungen unternommen werden, um die Aufgaben zu bewältigen. So beginnt eine Abwärtsspirale.

    2. Das zuvor zum Teil übertriebene Engagement nimmt ab. Auf ihr (Arbeits-)Umfeld reagieren die Erkrankten zunehmen zynisch und ablehnend.

    3. In der Folge stellt sich ein Gefühl der Desillusionierung ein. Schuldzuweisungen richten sich gegen die eigene Person oder Dritte.

    4. Die Leistungsfähigkeit nimmt mehr und mehr ab, Fehler werden häufiger.

    5. Emotional ziehen sich die Patienten/innen zurück, vernachlässigen soziale Kontakte und Hobbies.

    6. Es kommt vermehrt zu psychosomatischen Reaktionen, das heißt auch die körperlichen Beschwerden verstärken sich (siehe Infokasten unten).

    7. Die letzte Phase zeichnet sich durch Gefühle der Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung aus. Es kommt zu einer Burnout-Depression, die sogar in manchen Fällen mit Suizid-Gedanken einhergehen kann.

    Achtung: Diese Verlaufsbeschreibung muss nicht auf Sie zutreffen. Sie können zu jedem Zeitpunkt der Entwicklung gegensteuern und eine Verschlimmerung verhindern.






Ihre Reha wurde bereits genehmigt?


Wir helfen Ihnen dabei, Ihren Aufenthalt bei uns vorzubereiten.


Nach der Bewilligung Ihrer Reha erhalten Sie ein Einladungsschreiben von Ihrer Dr. Becker Wunschklinik. Darin finden Sie Ihre persönlichen Zugangsdaten zu unserem digitalen Reha-Planer. Unter „Mein Bereich“ leiten wir Sie auf unserer Webseite Schritt für Schritt durch die Vorbereitung. Zusätzlich bietet jede unserer Kliniken online ein Patientenforum zum Austausch untereinander.





Klinikwahl - Ihr Wunsch- und Wahlrecht

Eine Reha müssen Sie bei dem für Sie zuständigen Kostenträger beantragen. Dieser muss Ihren Klinikwunsch berücksichtigen, wenn sich die Behandlung in Ihrer Wunschklinik medizinisch für Sie eignet. Diese Möglichkeit der Patientenmitsprache nennt sich Wunsch- und Wahlrecht. Ihren Klinikwunsch können Sie einfach direkt bei Ihrem Reha-Antrag im Formular angeben.

Zunächst sollten Sie also entscheiden, welche Klinik die richtige für Sie ist:

Dr. Becker Brunnen-Klinik

Dr. Becker Brunnen-Klinik


Gewinnen Sie Ihre Lebensfreude wieder zurück; mit Hilfe einer psychosomatischen Reha in der Dr. Becker Brunnen-Klinik – Ihrer Rehaklinik direkt am schönen Teutoburger Wald.





Dr. Becker Burg-Klinik

Dr. Becker Burg-Klinik


In der Dr. Becker Burg-Klinik in Thüringen erleben Sie psychosomatische Reha auf Spitzenniveau – und gesunden in den schützenden Mauern einer alten Wasserburg.




Dr. Becker Klinik Juliana

Dr. Becker Klinik Juliana


Schöpfen Sie Kraft für einen Neuanfang – dank psychosomatischer Reha in der Dr. Becker Klinik Juliana im Bergischen Land.



Dr. Becker Klinik Möhnesee

Dr. Becker Klinik Möhnesee


Direkt am Möhnesee, unweit des Naturschutzgebiets Arnsberger Wald, bietet Ihnen die Dr. Becker Klinik Möhnesee beste Voraussetzung für Ihre erfolgreiche kardiologische, psychosomatische oder psychokardiologische Rehabilitation.




Dr. Becker Klinik Norddeich

Dr. Becker Klinik Norddeich


Durchatmen an der ostfriesischen Nordseeküste und mit unserem hochqualifiziertem Fachpersonal und exzellenten Therapien an Ihrer Gesundheit arbeiten – mit einer psychosomatischen oder orthopädischen Reha in der Dr. Becker Klinik Norddeich.




Wir helfen Ihnen weiter - Online-Services und Chat-Möglichkeit

Vielleicht fällt es Ihnen schwer, Ihre Reha in die Wege zu leiten und eine geeignete Klinik auszuwählen. Wir möchten Sie bestmöglich unterstützen und sind auch persönlich für Sie da: Gern erklären wir Ihnen weitere Vorgehensweisen und beantworten Ihre Fragen.