Organisatorisches vor dem Reha-Start in der Klinik Möhnesee
Wer kurz vor einer Reha steht, hat viele Fragen: Wie komme ich in der Klinik unter? Muss ich all meine Medikamente mit in die Klinik bringen? Und kann ich während der Reha Besuch empfangen? Wir haben die häufigsten Fragen gesammelt und beantworten diese in unseren FAQs.
Was kann ich während der Wartezeit tun?
Egal, ob AHB oder Heilverfahren: Nach der Bewilligung Ihrer Reha durch den Kostenträger erhalten Sie ein offizielles Einladungsschreiben von uns.
Ihre Reha wurde genehmigt – aber bis es wirklich losgeht, dauert es noch? Für viele Patienten/innen ist das eine aufregende Zeit voller Vorfreude, in vielen Menschen löst die Wartezeit aber auch Unsicherheit aus. Schließlich wissen die wenigsten, was genau sie während einer Reha erwartet. Die Dr. Becker Klinikgruppe stellt Ihnen Online-Services zur Verfügung, die Ihnen helfen sollen, die Wartezeit gut zu überbrücken: Auf unserer geschützten digitalen Patientenplattform „Mein Bereich“ haben wir Videos, Fragebögen und Informationsmaterialien wie z. B. Packlisten und Abwesenheitsplaner für Sie bereitgestellt. Außerdem haben Sie in „Mein Bereich“ die Möglichkeit, sich über das integrierte Patientenforum mit Menschen in ähnlicher Situation auszutauschen und erste Kontakte zu Mitpatienten/innen zu knüpfen. So können Sie sich optimal auf Ihre Zeit bei uns vorbereiten und sich schon im Vorfeld mit „Ihrer“ Klinik vertraut machen. Ihre persönlichen Anmeldedaten für „Mein Bereich“ erhalten Sie mit Ihrem Einladungsschreiben.
Ergänzende Inhalte
Wie kommuniziere ich meine Abwesenheit zu Hause am besten?
Wenn Sie noch im Arbeitsleben stehen, sind Sie während Ihrer Reha offiziell arbeitsunfähig und krankgeschrieben. Ihren Arbeitgeber sollten Sie darüber auf jeden Fall informieren, da Sie in der Regel mindestens drei bis fünf Wochen bei uns verbringen werden. Wir wissen, dass nicht jeder mit seinem Arbeitgeber oder den Arbeitskollegen/innen über die Gründe der Reha sprechen möchte. Das müssen Sie auch nicht, wenn Sie sich dabei nicht wohlfühlen. Auf Wunsch können Sie von uns eine Bescheinigung für den Arbeitgeber erhalten, aus der (außer Ihrer Aufenthaltsdauer und den Klinikdaten) kein Rückschluss auf Ihre Erkrankung gezogen werden kann.
Welche Medikamente und medizinischen Unterlagen muss ich mit in die Klinik bringen?
Bitte bringen Sie Ihre verordneten Medikamente in ausreichender Menge und für die gesamte Dauer Ihres Aufenthaltes mit in die Klinik. Rezeptfreie Medikamente müssen Sie für den gesamten Aufenthalt mitbringen oder können diese in der örtlichen Apotheke erwerben. Außerdem benötigen wir Ihre aktuellen ärztlichen Unterlagen und Befundberichte, Ihre Versicherungskarte und ggf. Ihre Zuzahlungsbefreiung. Sollte bei Ihnen eine Lebensmittelunverträglichkeit bestehen, ist ein ärztliches Attest vorzulegen, damit eine entsprechende Sonderkost durch umgesetzt werden kann.
Muss ich mich während der Reha in der Klinik aufhalten?
Sie können Ihre therapiefreie Zeit nach Ihren Wünschen gestalten. Dazu gehört selbstverständlich auch, dass Sie sich außerhalb der Klinik frei bewegen und z. B. die umliegende Natur, den Ortskern oder die Talsperre besuchen und erkunden dürfen. Der Haupteingang wird tägl. von 23.00 Uhr bis 06.00 Uhr geschlossen. Dies dient Ihrer Sicherheit und garantiert, dass sich niemand unbefugt Zutritt zur Klinik verschafft. Bitte halten Sie sich daher ab 23:00 Uhr in der Klinik auf. Sollten Sie es einmal nicht pünktlich schaffen, ist dies kein Problem. Alle Patienten erhalten einen Transponder, mit dem sie die Tür in dieser Zeit öffnen können.
Ich habe Lebensmittelunverträglichkeiten - Was muss ich beachten?
Wenn Sie unter Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten (z. B. Laktoseintoleranz oder Glutenunverträglichkeit) leiden, senden Sie bitte einige Tage vor Ihrer Anreise Ihr ärztliches Attest an die Patientenaufnahme, damit das Küchenteam sich auf Ihre Bedürfnisse vorbereiten kann.