Dr. Becker Klinikgruppe
Seit fast 50 Jahren unterstützen wir Patient:innen dabei, wieder in ein selbstbestimmtes Leben (zurück) zu finden. In unseren acht stationären Rehakliniken behandeln wir jährlich mehr als 21.600 Patient:innen.

Unser Leitsatz ist:


Wir gestalten die Reha des 21. Jahrhunderts – und das mit einem 360-Grad-Blick auf das, was uns bewegt:



Unsere Patienten/innen


Natürlich ist es unser oberster Anspruch, unsere Patienten/innen bestmöglich bei ihrer Gesundung zu unterstützen. Dabei greifen wir auf innovative Therapiemaßnahmen, gesunde Ernährung und modernste Ausstattung zurück.



Unsere Mitarbeiter/innen


Ebenso wie die Gesundheit unserer Patienten/innen steht für uns als Arbeitgeber das Wohl unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fokus. Deshalb legen wir u. a. großen Wert auf familienfreundliche Arbeitszeiten und flexible Arbeitszeitmodelle, fördern ihre Gesundheit mithilfe eines umfangreichen Betrieblichen Gesundheitsmanagements (Gesundheits-Checks, Sportangebote etc.) und investieren jährlich rund 750.000 Euro in die Personalentwicklung.



Unser Verständnis von Nachhaltigkeit


Als Familienunternehmen denken wir langfristig und nehmen die Auswirkungen unseres Handelns auf unsere Umwelt, Gesellschaft und kommenden Generationen in den Blick. Denn gerade als Gesundheitseinrichtung sind wir uns der Verantwortung bewusst: Menschen zu einer hohen Lebensqualität zu verhelfen, bedeutet auch die Lebensbedingungen von uns allen langfristig zu erhalten. Unter dem Leitsatz Natürlich für morgen entwickeln wir deswegen unsere Nachhaltigkeitsinitiative seit Beginn des Jahres 2021 kontinuierlich weiter. Mit der Unterstützung unseres Nachhaltigkeitsreferenten investieren wir langfristig in deren unternehmensweite Umsetzung.



  • Unsere Ziele

    Um das Thema Nachhaltigkeit möglichst fokussiert und pragmatisch anzugehen, hat unser Nachhaltigkeitsreferent zunächst die größten Hebel für Veränderungen identifiziert und die CO2-Bilanz des Unternehmens berechnet. Auf dieser Basis haben wir unsere unternehmensweiten Ziele für die ökologischen, sozialen und ökonomischen Bereiche der Nachhaltigkeit innerhalb der ersten Etappe bis zum Jahr 2025 wie folgt definiert: 

    •25% CO2-Einsparungen (50% bis 2030)

    •50% Reduktion des Restmülls

    •100% naturnahe Außenanlagen

    •50% Verbrauchsprodukte mit Öko-Siegel

    •100% faire Textilien

    •100% nachhaltige Finanzanlagen

    •Geschlechterparität über alle Führungsebenen 

    Durch die Mitgliedschaft bei dem Netzwerk „Global Green and Healthy Hospitals“ sowie der Teilnahme an der „Health Care Climate Challenge“ als Teil der UN-Initiative  „Race to Zero“, haben wir unsere Klimaziele international bekannt gegeben und uns ihnen öffentlich verpflichtet. 

    Zudem sind wir Teil des Netzwerks von KLIKgreen. An der Initiative nehmen Krankenhäuser und Reha-Kliniken aus ganz Deutschland teil. Gemeinsam haben wir uns verpflichtet, jeweils 100.000 Tonnen CO2 einzusparen.

    Damit wollen wir Vorreiter im Gesundheitswesen und Teil eines Netzwerkes sein, das weiter denkt. Denn auch in puncto Nachhaltigkeit wollen wir die Reha des 21. Jahrhunderts mitgestalten und ein Beispiel setzen. Wir blicken motiviert in unsere Zukunft


  • Laufende Maßnahmen

    Unser Fokus liegt nun darauf unsere Nachhaltigkeitsziele sicher zu erreichen. Interne Mittel wie z. B. ein eigens entwickeltes digitales Planungstool oder sogenannte Nachhaltigkeitszirkel an den jeweiligen Standorten unterstützen uns dabei.

    Aufgelistet finden Sie eine kleine Auswahl unserer laufenden Maßnahmen an unseren Standorten, die parallel zu vielen anderen Maßnahmen umgesetzt werden:

    •In der Dr. Becker Kiliani-Klinik in Bayern ist der Bau der ersten Dr. Becker Photovoltaikanlage geplant.

    •Die Dr. Becker Brunnen-Klinik hat für 2022 geplant, die Personalkleidung auf faire Textilien umzustellen.

    •Bis März 2022 werden alle ineffizienten Heizungspumpen in unseren Gebäuden durch Hocheffizienzpumpen ersetzt.

    •Energiemonitoring: Die Zähler für Gas, Strom, Wasser werden zu digitalen Zählern ausgetauscht. Dadurch kann im Viertelstunden Takt der jeweilige Verbrauch abgelesen werden, die Wirksamkeit von Maßnahmen überprüft sowie ggf. Verbesserungspotentiale aufgedeckt werden. Dargestellt wird das Ganze zentral über eine Cloud-Plattform.

    •Knapp 2000 Bäder werden mit wassersparenden Duschköpfe ausgestattet.

    •Die Speisepläne in unseren Einrichtungen werden kontinuierlich durch leckere pflanzenbasierte Gerichte ergänzt.


  • Meilensteine

    Wir nehmen uns nicht nur etwas für die Zukunft vor, sondern haben auch schon viel erreicht. Hier finden Sie eine Auswahl bereits umgesetzter Maßnahme, die wir stolz verkünden können:

    •Das Jahr 2022 beginnen wir unternehmensweit mit 100% Ökostrom, zertifiziert mit dem „Grüner Strom Label“.

    •In den letzten Jahren wurden unsere Gebäude stetig energieeffizient saniert und so unser Stromverbrauch deutlich reduziert.

    •Papierhaltige Büro- und Hygieneartikel werden ausschließlich nachhaltig und mit den Siegeln „Blauer Engel“ oder „EU-Blume“ eingekauft.

    •Bereits 2019 haben wir in sechs unserer acht stationären Rehakliniken das Speisenangebot umgestellt. Seitdem richten sich die Speisepläne nach dem Saisonkalender – überwiegend in Bio-Qualität und aus der Region. Zudem haben wir den Fleischanteil sinnvoll reduziert.           

    •Wir sparen Plastik ein, wo immer es uns möglich ist und haben dazu u. a. die Einwegbecher in unseren Cafeterias durch „Recup“ Becher und Wasser in Plastikflaschen durch Wasserspender ersetzt.

    •Einige unserer Klinikstandorte arbeiten nun mit „TobaCycle“ zusammen, einem Recycling-Sammelsystem für Zigarettenkippen.

    •Am Klinikstandort Möhnesee haben wir die Installation erster Ladepunkte für E-Bikes sowie eine optimierte Lichtsteuerung umgesetzt.

    •Einmal im Jahr wird die CO2-Bilanz mit allen berechenbaren Scope 1,2,3 Emissionen für die gesamte Dr. Becker Unternehmensgruppe erstellt. 




Digitalisierung im Versorgungsprozess


Wir gestalten die Rehabilitation des 21. Jahrhunderts


  • Warum Digitalisierung?

    Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern dient den Mitarbeitern/innen und Patienten/innen. Um alle am Digitalisierungsprozess Beteiligten mitzunehmen, ist es wichtig, die Strategie und die Ziele transparent zu machen.

    Die Dr. Becker Klinikgruppe möchte mit ihrer Digitalisierungsstrategie erreichen, dass

    • jede/r Rehabilitand/in mehr wertvolle Zeit mit dem Reha-Team hat und sich voll und ganz auf die Reha-Ziele konzentrieren kann.

    • alle Rehabilitanden/innen das gute Gefühl haben, im Reha-Team gekannt zu sein.

    • unsere Rehabilitanden/innen die Sicherheit spüren, dass unsere Abläufe verlässlich und reibungslos sind.

    • jede/r Rehabilitand/in Vertrauen in unsere Arbeit hat, weil das, was wir tun, jederzeit transparent und nachvollziehbar ist.

    • jede/r Rehabilitand/in auch in der therapiefreien Zeit an den Reha-Zielen arbeiten und damit in eigener Geschwindigkeit Selbstwirksamkeit aufbauen kann.

    • jeder im Reha-Team mehr therapeutische Freiräume und Zeit für sinnstiftende Arbeit hat, weil Routineprozesse automatisch ablaufen.

    • die Mitarbeiter/innen mehr Nähe und eine verbesserte Patientenbeziehung aufbauen können, da sie stets durch ein umfassendes und aktuelles Bild über den Verlauf der Patienten/innen unterstützt werden.

    • alle im interdisziplinären Team das Gefühl haben, für die Patienten/innen da zu sein, da die notwendige Dokumentation und Administration auf das wirklich Nützliche beschränkt ist.

    • unsere Mitarbeiter/innen gut und konfliktfrei zusammenarbeiten, weil in sämtlichen Arbeitsbereichen absolute Transparenz und Klarheit besteht.

  • Dr. Becker Digitalisierungsstrategie

    Für eine erfolgreiche Rehabilitation identifiziert die MeeR-Studie der DRV (2014) Kommunikation und Partizipation als entscheidende Faktoren. Erstens Kommunikation im interdisziplinären Team, die es jedem Behandler ermöglicht, ein vollständiges Bild vom Patienten zu erhalten und sein maximales Expertenwissen einzubringen. Und zweitens die Partizipation des Rehabilitanden, also die Einbindung des Patienten in seine Rehabilitation, dass er sie mit beeinflussen kann, sie individuell für ihn maßgeschneidert ist und die Behandlung ihn mitnimmt, anstatt ihn zu steuern. Je besser diese beiden Dinge in einer Klinik funktionieren, desto größer ist der Rehaerfolg.

    In der Dr. Becker Klinikgruppe liegt der Fokus der Digitalisierungsstrategie demnach erstens auf der Elektronischen Patientenakte (EPA), um die Kommunikation im Behandlerteam zu optimieren. Zweitens investiert die Gruppe in die Weiterentwicklung von "Mein Bereich", einer Webapplikation, die es erlaubt, mit den Patienten/innen in den Dialog zu kommen – und zwar vor, während und nach der Reha.


    Elektronische Patientenakte

    Die elektronische Patientenakte (EPA) setzt bei der Kommunikation im Behandlerteam an. Ziel ist es, Informationen über den Patienten an alle im Behandlerteam in Echtzeit zu liefern. Alle Informationen aus Therapien, Beratungen und liegen elektronisch vor. Alle Ergebnisse der Visite, Änderungen im Rehaprozess stehen allen Behandlern in Echtzeit zur Verfügung.

    Das ist Interdisziplinarität in einer neuen Qualität, da die wichtigen Informationen kontinuierlich aktuell zur Verfügung stehen. Reiner Informationsaustausch in der Teamsitzung entfällt, die Zeit kann für Diskussion, Austausch und Entscheidungen besser genutzt werden.


    Mein Bereich

    Um die Partizipation des Rehabilitanden am Rehaprozess zu verbessern, hat Dr. Becker „Mein Bereich“ entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Kommunikationsplattform, mit der verschiedene Phasen der Reha – vor, während und nach – abgebildet werden können.

    Die Webapplikation wurde von Dr. Becker entwickelt und programmiert und ist überall dort nutzbar, wo ein Internetzugang ist. Sie erlaubt dem Leistungserbringer, mit den Patienten in den Dialog zu kommen – und zwar vor, während und nach der Reha. Denn seine Zeit in der Klinik ist sehr kurz, gemessen an der Mammutaufgabe, Lebensstil- und Verhaltensänderungen bei ihm bewirken zu wollen.


    Jeder Patient erhält zusammen mit dem Einladungsschreiben seine Zugangsdaten für „Mein Bereich“. Ab da hat er die Möglichkeit mit der Klinik in den Dialog zu treten, also noch vor Antritt seiner Reha. Er kann sich in seinem Rehaplaner auf den kommenden Rehaaufenthalt vorbereiten und bekommt nützliche Hinweise wie bspw. eine Packliste. Außerdem kann sich der Patient inhaltlich vorbereiten und sich über mit Schulungen zu Rehazielen damit auseinandersetzen, was er während der Rehabilitation erreichen will. Er kommt quasi vor der Reha bereits in der Reha an. Das nimmt ein vorherrschendes Gefühl bei Rehabilitanden nach dem Bewilligungsbescheid – Unsicherheit. Nach der Reha bleiben Klinik und Patient über „Mein Bereich“ in Kontakt und stellen den Übergang zur Nachsorge sicher.

    Ein wesentlicher Bestandteil von Mein Bereich ist der Dr. Becker Web-Check-In, der Patienten in allen Dr. Becker Kliniken zur Verfügung steht. Hier haben sie die Möglichkeit, bereits vor ihrer Reha wichtige Fragebögen auszufüllen. So können sich die Behandlungsteams schon im Vorfeld ein Bild von den Patienten machen und die Reha optimal für sie planen.


    Dr. Becker App

    Alle Infos im Taschenformat

    Wann ist meine Therapie und in welchen Raum findet sie statt – die Patienten/innen der Dr. Becker Burg-Klinik können diese Informationen seit 2019 ganz einfach über die Dr. Becker App abrufen. Dafür loggen sie einfach mit ihren persönlichen Zugangsdaten ein und haben so immer Zugriff auf Therapiezeiten, Therapieraum, verantwortliche Therapeuten/innen sowie aktuelle Terminplanänderungen. Dadurch sind die Patienten/innen immer auf dem neuesten Stand und haben ihren Therapieplan im Taschenformat dabei. Die App steht in allen App-Stores kostenfrei zur Verfügung.

    Aktuell gibt es das App-Angebot nur für die Patienten/innen der psychosomatischen Dr. Becker Burg-Klinik in Stadtlengsfeld. Die App soll nach und nach aber in allen Dr. Becker Kliniken zur Verfügung stehen.

  • Superpower für die Therapeuten

    Vector Gait & Safety System® und Flipped Classroom

    Auf der Ebene der Patientenversorgung zeigt die Digitalisierung bereits seit Jahren ihr volles Potenzial – und ständig kommen neue Möglichkeiten, die Behandlungen zu optimieren hinzu. Gangroboter wie das Vector Gait & Safety System ® helfen im Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen schwerst betroffenen neurologischen Patienten, die bis dahin als austherapiert galten. Virtual Reality Brillen leisten Erstaunliches in der Behandlung von Angstpatienten/innen. eSchulungen, die den Rehabilitanden/innen orts- und zeitunabhängig relevantes Wissen zur Verfügung stellen wie unser „Flipped Classroom“, entlasten Therapiepläne und geben Behandlern/innen und Patienten/innen neue Möglichkeiten, gemeinsame Zeit anders zu gestalten.

    All diese technischen Hilfsmittel als eine Art Superpower machen es Behandlern/innen und Patienten/innen einfacher, gute und nachhaltige Rehaerfolge zu erzielen.

  • Datenschutz

    Eine der größten Sorgen bezüglich der Digitalisierung im Gesundheitswesen ist der Datenschutz – verständlich bei den sensiblen Daten, mit denen wir es zu tun haben. Bei Dr. Becker ist Datensicherheit Chefsache und steht klar im Fokus bei allen Projekten. Unser Rechenzentrum befindet sich in Deutschland und ist nach ISO 27001:2013 zertifiziert. Alle Server entsprechen geprüften höchsten Sicherheitsanforderungen. Bei unseren Online-Services in „Mein Bereich“ werden Daten ausschließlich verschlüsselt übertragen. Innerhalb unserer Online-Services erfolgt keine Verknüpfung von Angaben aus Fragebögen mit persönlichen Patientendaten.






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