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10.09.2021 13:14 Uhr
Für einen Rehazukunftspakt: Dr. Becker Burg-Klinik informiert Bundestagsabgeordnete der Fraktion Die Linke über die medizinische Rehabilitation
Nicht nur während und nach der Corona-Pandemie ist die Bedeutung der medizinischen Rehabilitation für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung enorm. Über diese starke Säule des Gesundheitswesens informierte sich am Donnerstag die stellvertretende Parteivorsitzende und Thüringer Bundestagsabgeordnete der Fraktion Die Linke, Martina Renner, in der Dr. Becker Burg-Klinik und wurde von der Klinikleitung ermuntert, sich für einen Rehazukunftspakt zu engagieren.
Dermbach/Stadtlengsfeld, 10.09.21: Am 09.09.21 besuchte die Bundestagsabgeordnete Martina Renner (Die Linke) die Dr. Becker Burg-Klinik. In den Räumlichkeiten der psychosomatischen Rehaklinik in Dermbach informierte sich die stellvertretende Parteivorsitzende der Fraktion Die Linke über die Bedeutung der medizinischen Rehabilitation und die zu erzielenden Behandlungserfolge.
Vor Ort wurde sie von dem Chefarzt Dr. Holger Süß, der stellvertretenden Verwaltungsdirektorin Anja Krauße und dem Verwaltungsdirektor Michael Schiffgen über die psychosomatische Reha in der Dermbacher Klinik informiert. Außerdem übergab der Verwaltungsdirektor der Dr. Becker Burg-Klinik der Bundespolitikerin seine Forderungen nach einem Rehazukunftspakt für die kommende Legislaturperiode.
Der Chancengeber Rehabilitation müsse als vierte Säule des Gesundheitswesens wahrgenommen werden und selbstverständlich von der Landes- und Bundespolitik mitgedacht werden.
Patienten den Zugang zur Reha erleichtern
Ein wichtiger Punkt des Gesprächs waren die hohen Barrieren, die Patienten/innen immer noch den Zugang zu medizinischen Rehaleistungen erschweren. Diese müssten dringend abgebaut werden. Auch die notwendige Digitalisierung der Rehabranche müsse in der Gesetzgebung berücksichtigt werden. Nur so könne die Rehabilitation weiterhin ein wichtiger Bestandteil einer leistungsfähigen sektorenübergreifenden Versorgung bleiben.
Gerade in einer älter werdenden Gesellschaft und bei dem zunehmenden Fachkräftemangel müsse die medizinische Rehabilitation noch mehr in den Fokus genommen werden, um Erwerbsfähigkeit zu erhalten, Pflegebedürftigkeit zu vermeiden und Teilhabe zu fördern. Auch für die vielen von Long-Covid betroffenen Patienten/innen und die durch die Pandemie psychisch schwer belasteten Patienten/innen sei die Rehabilitation aktuell eine wichtige Versorgungsleistung, um den Weg zurück ins Leben zu finden.
Als Appell an die Politik wurden die Forderungen nach einem Rehazukunftspakt symbolisch von dem Verwaltungsdirektor der Dr. Becker Burg-Klinik an Martina Renner, MdB überreicht.
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Die Dr. Becker Burg-Klinik
Die Dr. Becker Burg-Klinik ist auf psychosomatische, psychiatrische und psychotherapeutische Rehabilitation spezialisiert. Als größte Thüringer Rehaklinik versorgt sie rund 1.800 Patienten/innen jährlich, die Hilfe bei Beschwerden wie Depressionen, Angsterkrankungen, Essstörungen, chronische Schmerzerkrankungen oder Tinnitus suchen. Die Dr. Becker Burg-Klinik gehört mit sieben weiteren Rehabilitationskliniken zur Dr. Becker Klinikgruppe. Das inhabergeführte Familienunternehmen mit Hauptsitz in Köln hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Rehabilitation des 21. Jahrhunderts zu gestalten. Die Dr. Becker Burg Klinik bietet Rehabilitationsleistungen für Patienten/innen aller Kassen und Rentenversicherer sowie für Privatpatienten/innen, Beihilfeempfänger/innen und Selbstzahler/innen an.
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