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11.08.2021 10:26 Uhr

Für einen Reha-Zukunftspakt: Dr. Becker Burg-Klinik informiert SPD-Bundestagskandidatin über die medizinische Rehabilitation


Nicht nur während und nach der Corona-Pandemie ist die Bedeutung der medizinischen Rehabilitation für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung enorm. Über diese starke Säule des Gesundheitswesens informierte sich die SPD-Bundestagskandidatin Tina Rudolph in der Dr. Becker Burg-Klinik und wurde von dem Verwaltungsdirektor ermuntert, sich für einen Reha-Zukunftspakt zu engagieren.


Dermbach/Stadtlengsfeld, 11.08.2021: Am Montag besuchte Tina Rudolph, SPD-Bundestagskandidatin im Wahlkreis 190 und Mitglied im Stadtrat von Jena, die Dr. Becker Burg-Klinik. In den Räumlichkeiten der psychosomatischen Rehaklinik in Dermbach informierte sich die SPD-Politikerin über die Bedeutung der medizinischen Rehabilitation und die zu erzielenden Behandlungserfolge.


Vor Ort berichteten ihr der Chefarzt Dr. Holger Süß, der Verwaltungsdirektor Michael Schiffgen und die stellvertretende Verwaltungsdirektorin Anja Krauße über die psychosomatische Reha in der Dr. Becker Burg-Klinik. Außerdem übergab der Verwaltungsdirektor der Bundestagskandidatin die Forderungen nach einem Reha-Zukunftspakt für die kommende Legislaturperiode.


Zugang zur medizinischen Rehabilitation erleichtern


Schwerpunkt des Gesprächs war die Notwendigkeit, Reha als weitere Säule des Gesundheitssystems fest zu verankern. Auch die hohen Barrieren, die Patienten/innen immer noch den Zugang zu medizinischen Rehaleistungen erschweren, wurden thematisiert. „Diese müssen dringend abgebaut sowie das Wunsch- und Wahlrecht der Patienten gestärkt werden. Ebenso sollte der Bewilligungsvorbehalt bei GKV-Anschlussrehabilitationen abgeschafft und die ärztliche Verordnung als Mittel der Wahl etabliert werden“, so Michael Schiffgen.


Weitere Themen des Treffens mit der Gesundheitspolitikerin, die sich unter anderem für eine gute und flächendeckende medizinische Versorgung im ländlichen Raum einsetzt, waren die Digitalisierung der Rehabranche und die Ausbildungssituation der Rehakliniken: Digitalisierung in der Reha müsse in der Gesetzgebung berücksichtigt werden, damit die Rehabilitation auch langfristig leistungsfähig bleibe. Zudem sollten Reha-Einrichtungen ebenso wie Krankenhäuser als Ausbildungsträger zugelassen werden, um mit vielen Ausbildungsplätzen dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.


Auch für die zahlreichen durch die Pandemie psychisch schwer belasteten Patienten/innen sei die Rehabilitation aktuell eine wichtige Versorgungsleistung, um den Weg zurück ins Leben zu finden.


Als Appell an die Politik wurden die Forderungen nach einem Reha-Zukunftspakt symbolisch von dem Verwaltungsdirektor der Dr. Becker Burg-Klinik, Michael Schiffgen, an Tina Rudolph überreicht.

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