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13.06.2024 11:09 Uhr

Der Sonne entgegen

Rehaklinik stellt Hitzeschutzkonzept vor

Nordic Walking im kühlen Flussbett der Felda oder morgendliches Yoga- und Qigong auf der schattigen Wiese sind nur wenige Beispiele von vielen Maßnahmen aus dem Hitzeschutzkonzept der Dr. Becker Burg-Klinik. Sie sollen Mitarbeitende und Patient:innen in Hitzeperioden schützen. Mit dem Hitzeschutzkonzept bereitet sich die Rehaklinik auf die Folgen des Klimawandels vor.

Dermbach/Stadtlengsfeld, 13.06.2024: Am Mittwoch, den 05. Juni, fand der bundesweite Hitzeaktionstag unter dem Motto „Deutschland hitzeresilient machen – wir übernehmen Verantwortung“ statt. Das breite Bündnis aus Akteuren des Gesundheitssektors und der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) e. V. macht damit auf die gesundheitlichen Risiken durch Hitze aufmerksam.

Die Dr. Becker Burg-Klinik bot ihren Mitarbeitenden an diesem Tag mit Eis der Rhöner Eismanufaktur Pfaff aus Dermbach eine süße Erfrischung und sensibilisierte für das Thema – auch wenn das Wetter derzeit noch nicht so sommerlich anmutet. „Hitze kann die Gesundheit stark beeinträchtigen. Ein Hitzeschlag oder Herz- und Kreislaufprobleme gefährden besonders ältere und kranke Menschen. Hier stehen wir in der Verantwortung für unsere Patienten und Mitarbeitenden“, begründet Klinikdirektor Michael Schiffgen das Hitzeschutzkonzept der Klinik.

Außentherapien statt hitzefrei

Die Natur in die Therapien miteinzubeziehen, ist ohnehin üblich in der psychosomatischen Klinik. Im Sommer stehen z. B. Yoga und Qigong im Freien, nun aber vermehrt in den kühleren Morgen- und Abendstunden auf dem Therapieplan. Für diese Entspannungstherapien ist eine extra Fläche auf der Wiese ausgemäht. Nordic Walking könnte im seichten Flussbett der Felda unweit der Klinik stattfinden. Zudem achte man rund um die Klinik bewusst auf mehr Beschattung. „Das bietet draußen kühlere Rückzugsmöglichkeiten“, so Schiffgen. „Für medizinische Mitarbeitende haben wir außerdem eine Schulung zu hitzebedingten Gesundheitsschäden entwickelt. Die Küche stellt für alle leichte und kühlende Speisen zur Verfügung“, ergänzt der Klinikdirektor.





Hitzeschutzkonzept als Teil des Notfallmanagements

Alle Einrichtungen der Dr. Becker Klinikgruppe haben Hitzeschutzkonzepte als Teil ihres Notfallmanagements erarbeitet. „Unser Konzept fokussiert vor allem vier Ziele: hitzebedingte Komplikationen bei der Rehabilitation zu verhindern, den Rehabilitationserfolg trotz hitzebedingter Einschränkungen zu sichern, alle Maßnahmen schnell umzusetzen und ein Hitzewarnsystem zu nutzen“, erklärt Schiffgen. Dafür orientiere man sich an Empfehlungen bundesweiter Arbeitsgruppen und Ministerien wie z. B. dem Bundesumweltministerium. Die Hitzeschutzkonzepte der Dr. Becker Klinikgruppe sind Teil der unternehmensweiten Nachhaltigkeitsinitiative „Natürlich für morgen“.

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Dr. Becker Burg-Klinik

Die psychosomatische Rehaklinik ist auf psychosomatische, psychiatrische und psychotherapeutische Rehabilitation spezialisiert. Als größte Thüringer Rehaklinik versorgt sie jährlich rund 2.100 Patient:innen, die Hilfe bei Beschwerden wie Depressionen, Angsterkrankungen oder Tinnitus suchen. Die Dr. Becker Burg-Klinik liegt im Wartburgkreis, der flächenmäßig und von der Einwohnerzahl her der größte und der wirtschaftlich stärkste Kreis Thüringens ist. Sie bietet Rehabilitationsleistungen für Patient:innen aller Kassen und Rentenversicherer sowie für Privatpatient:innen, Beihilfeempfänger:innen und Selbstzahler:innen an. www.dbkg.de/burg-klinik

Die Nachhaltigkeitsinitiative der Dr. Becker Klinikgruppe

natuerlichfuermorgen.de


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