Reha bei Schlaganfall
Meine Geschichte
»Vor wenigen Wochen stand ich noch täglich als Lehrer vor meinen Schülern. Bis zu dem Tag, als ich im Klassenzimmer rechtsseitig gelähmt zusammenbrach und die Sprache verlor. Die Ärzte diagnostizierten eine Mangeldurchblutung in meiner linken Hirnhälfte, ausgelöst durch ein Blutgerinnsel, das sich in meinem Herzen gebildet hatte. Die anschließende Rehabilitation hat lange gedauert, aber die täglichen Fortschritte und die aufmunternden Worte von Ärzten, dem Pflegeteam und meines Logopäden haben mich durchhalten lassen. Meine Sprache kehrte zurück: Nur wer genau aufpasst, bemerkt gelegentlich noch einen Buchstabendreher. Die Konzentrationsstörungen und die Probleme beim Rechnen wurden in der Neuropsychologie erfolgreich behandelt und selbst langsames Joggen in der Freizeit ist wieder drin. Und die Schüler freuen sich über meine Rückkehr.«
Peter K., 56 Jahre (Patient der Dr. Becker Klinikgruppe)
Symptome Schlaganfall
Der Schlaganfall, die Mangeldurchblutung bestimmter Hirnareale, ist die häufigste neurologische Erkrankung und stellt die wichtigste Ursache für eine bleibende Behinderung im Erwachsenenalter dar.
Die Symptome sind sehr variabel. Sie umfassen unter anderem Lähmungserscheinungen und Gefühlsstörungen im Gesicht und an den Extremitäten, Gesichtsfeldstörungen und Doppelbilder, aber auch Sprech- und Schluckstörungen, Schwindel und komplexe neuropsychologische Defizite. Nicht selten ruft ein Schlaganfall eine begleitende Depression hervor. Dabei ist die Dauer der Symptomatik, die von nur wenigen Minuten bis hin zu bleibenden Störungen reicht, von untergeordneter Bedeutung. Durch die Wiederaufnahme der Durchblutung können rasche Verbesserungen in den ersten Stunden eintreten.