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09.12.2025 13:40 Uhr
Reha sichtbar machen: Bundestagsabgeordnete Tijen Ataoğlu besucht Dr. Becker Klinik Juliana
Gespräche über Pflegeausbildung in Rehakliniken, Sprachbarrieren – und ein Blick auf die Wirksamkeit der Reha
Wuppertal, 09.12.2025: Dass Rehabilitation einen großen Nutzen für Gesellschaft und Volkswirtschaft hat, bestätigte erst jüngst der Wirksamkeitsreport der Deutschen Rentenversicherung. Rehakliniken, wie die Dr. Becker Klinik Juliana in Wuppertal haben einen gesetzlichen Auftrag, die Erwerbsfähigkeit von Erkrankten zu fördern. Das bestmöglich zu erfüllen, stellt sie jedoch zunehmend vor Herausforderungen.
Darüber hat die Klinikleitung der psychosomatischen Klinik am 17. November mit der Bundestagsabgeordneten Tijen Ataoğlu (CDU) gesprochen. Die Politikerin aus dem Wahlkreis Hagen und Ennepe-Ruhr-Kreis I, deren Bürgerinnen und Bürger zum Einzugsgebiet der Einrichtung gehören, besuchte die Klinik, um sich direkt vor Ort ein Bild zu machen und mit den Expert:innen auszutauschen.
Sie wollte wissen, was Rehakliniken aktuell bewegt und wie sie die Rehakliniken in ihrer politischen Arbeit unterstützen kann. „Wir müssen z. B. mit dem Fachkräftemangel umgehen. Eigenen Nachwuchs in der Pflege ausbilden dürfen wir aber derzeit nicht. Auch Sprachbarrieren im Klinikalltag erfordern von uns neue Konzepte“, erklärt Klinikdirektor Michael Badu. Unterstützung durch die Politik sei hier unerlässlich, der Besuch von Frau Ataoğlu daher ein willkommenes Signal.
Berufliche Perspektive zurückgeben
Bei einem Klinikrundgang stellte das Leitungsteam – neben Klinikdirektor Michael Badu die stellvertretende Direktorin Isabelle Schumann und Chefarzt Dr. Frank Schoeneich – das Therapiekonzept der psychosomatischen Rehaklinik vor. „Wir erleben täglich, dass Reha Menschen Stabilität, Selbstbestimmung und eine echte berufliche Perspektive zurückgeben kann. Uns ist wichtig zu zeigen, was wir für unsere Patientinnen und Patienten leisten und welche strukturellen Bedingungen dafür nötig sind“, erklärte der Klinikdirektor.
Verband bringt Klinik und Politik ins Gespräch
Angeregt hatte den Austausch Daniela Kersting, Assistentin der Geschäftsführung beim Verband der Privatkliniken Nordrhein-Westfalen e.V. (VdPK). Sie selbst war auch zum Austausch nach Wuppertal gekommen, um die Ziele des Verbandes näher zu erläutern. Der Verband engagiert sich dafür, die Interessen von Reha-Kliniken auf politischer Ebene sichtbar zu machen und zu zeigen, dass Reha-Kliniken im Gesundheitswesen Verantwortung übernehmen.
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„Wirksamkeit und volkswirtschaftlicher Nutzen der Rehabilitation in Deutschland“
Dass Rehabilitation wirkt, bestätige eine aktuelle Studie der Deutschen Rentenversicherung: Demnach erhöht eine medizinische Reha die Chancen auf eine Rückkehr in den Beruf um 15 bis 20 Prozentpunkte – bei Patient:innen mit vorherigem Krankengeldbezug sogar um mehr als 20 Prozentpunkte. Und der Nutzen zeigt sich nicht nur individuell: Jeder in Reha investierte Euro bringt der Gesellschaft im Schnitt fünf Euro zurück – etwa durch weniger Krankengeldzahlungen, geringere Sozialleistungen und höhere Produktivität. „Die Studie zeigt, dass Reha nicht nur Menschen stärkt, sondern das gesamte Gesundheitssystem entlastet. Sie ist ein zentraler Hebel für gesellschaftliche Teilhabe“, so Michael Badu.
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Die Dr. Becker Klinik Juliana
Die Dr. Becker Klinik Juliana ist eine Wuppertaler Rehaklinik für Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie. Rund 1.250 Patient:innen werden jährlich in der nordrhein-westfälischen Klinik versorgt. Behandlungsschwerpunkte sind psychosomatische Erkrankungen wie Somatoforme Störungen und funktionelle Syndrome wie zum Beispiel auch chronische Schmerzsyndrome, Angst- und depressive Störungen, Schmerzstörungen (Migräne/Kopfschmerzen), Tinnitus, Migräne und nicht zuletzt Anpassungsstörungen im Sinnes eines Burn-out. Sie wurde am 31. Mai 2011 eröffnet und ist die fünfte psychosomatische Einrichtung der Dr. Becker Klinikgruppe. Die Klinik beschäftigt rund 105 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Wuppertal. Die Dr. Becker Klinik Juliana bietet Rehabilitationsleistungen für Patient:innen aller Kassen und Rentenversicherer sowie für Privatpatient:innen, Beihilfeempfänger:innen und Selbstzahler:innen an. www.dbkg.de/kliniken/klinik_juliana
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Bild: v.l.n.r.: Isabelle Schumann, stellvertretende Klinikdirektorin; Dr. Frank Schoeneich, Chefarzt, Bundestagsabgeordnete Tijen Ataoğlu; Michael Badu, Klinikdirektor; Daniela Kersting, Assistentin der Geschäftsführung beim Verband der Privatkliniken Nordrhein-Westfalen e.V. (VdPK)
Bildrechte: Dr. Becker Klinikgruppe
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