Psychosomatische Rehabilitation bei Dr. Becker

Reha bei Schlafstörung

Meine Geschichte



»Richtig bewusst geworden ist mir mein Problem erst, als eine Freundin mir geraten hat, etwas kürzer zu treten. Wir hatten uns eine Weile nicht gesehen und ich sah wohl sehr schlecht aus. Da wurde mir klar, dass auch meine Schlafmittel nicht auf Dauer helfen würden und ich Hilfe brauchte, um den Stress zu bewältigen, der mich nachts wach hielt.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich mir eingeredet, dass meine Schlaflosigkeit nur eine schlechte Phase sei. Doch ich konnte immer schlechter einschlafen, habe noch im Bett über die Arbeit am nächsten Tag, die Urlaubsplanung, die Schule meiner Tochter nachgedacht. Ich war in einem Gedankenkarussell gefangen. Und je mehr ich nachgedacht habe, desto schlechter konnte ich einschlafen. Tagsüber war ich dann nur noch gereizt und unkonzentriert. Das ging über Monate so. Zum Arzt zu gehen, hat mich Überwindung gekostet. Danach war ich aber froh, dass ich es gemacht habe, denn er hatte gleich den Verdacht auf Burnout. So kam ich dann schließlich in die Reha. Hier lerne ich abzuschalten. Langsam schaffe ich es, mehr als vier Stunden pro Nacht zu schlafen und halte mich weniger mit Gedanken wie ,ich kann nicht schlafen‘ wach.«


Michaela S., 42 Jahre (Patientin der Dr. Becker Klinikgruppe)



Symptome Schlafstörung


80 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland schlafen schlecht (DAK Gesundheitsreport 2017). Einschlafprobleme, Durchschlafstörungen oder zu frühes Aufwachen gelten dann als Schlafstörungen, wenn sie länger als vier Wochen bestehen und Menschen dauerhaft keinen erholsamen Schlaf finden – wenn sie nicht regenerieren.


Schlafstörungen beeinträchtigen Betroffene körperlich und seelisch. Sie berichten oft, dass sie sich müde, unkonzentriert, niedergeschlagen oder lustlos fühlen. Viele haben Durchschlafstörungen, schlafen unruhig oder schlafen tagsüber ein. Auch wachen Menschen mit Schlafstörungen häufig zu früh auf und können nicht wieder einschlafen. Sie finden nicht zu einem gesunden Schlafrhythmus und leiden unter Schlaflosigkeit. Werden Schlafstörungen nicht behandelt, sinkt die Leistungsfähigkeit. Betroffene können z. B. nicht mehr die gewohnte berufliche Leistung erbringen, sind nicht mehr fähig, am Straßenverkehr teilzunehmen oder isolieren sich.