Zur Übersicht

18.07.2024 13:23 Uhr

Für eine starke Reha: Dr. Ursula Becker zur 1. Vizepräsidentin des BDPK gewählt

Der Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK) setzt sich seit über 70 Jahren für die politischen und rechtlichen Belange von mehr als 1.300 Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken in privater Trägerschaft ein. Wie wichtig diese Interessensvertretung ist, wurde z. B. während der Corona-Krise 2021 deutlich. Die Rehakliniken liefen leer und der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn hatte vergessen, den ‚Rettungsschirm‘ auch über die Rehakliniken aufzuspannen. Dass dies doch noch im Gesetz berücksichtigt wurde, war auch dem Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK) zu verdanken, der den Versorgungsauftrag der Einrichtungen und ihrer Mitarbeitenden lautstark geltend gemacht hatte.

Langfristig stabile und verlässliche Perspektiven

Im Juli 2024 wurde Dr. Ursula Becker, geschäftsführende Gesellschafterin der Dr. Becker Klinikgruppe, zur 1. Vizepräsidentin des BDPK gewählt. Dr. Ursula Becker ist seit 2017 Mitglied im BDPK-Vorstand und seit 2015 stellvertretende Vorsitzende des BDPK-Fachausschusses Rehabilitation und Pflege, dem sie seit 2012 angehört. Den Platz für sie hat der bisherige 1. Vizepräsident Thomas Lemke, CEO der Sana-Kliniken AG, zur Verfügung gestellt, um die verschiedenen Mitgliedergruppen im BDPK ausgewogen repräsentieren zu können. Dabei geht es um das Verhältnis von Krankenhäusern zu Rehabilitationseinrichtungen und von mittelständischen Klinikgruppen zu Klinikkonzernen.

„Mir liegen die Grundlagen der Rehabilitation am Herzen. Als langfristig denkende Familienunternehmerin in zweiter Generation geht es mir dabei vor allem um stabile und verlässliche Perspektiven“, beschreibt Dr. Ursula Becker ihr Engagement. Die großen Herausforderungen am Rehamarkt seien in den nächsten Jahren u. a. die Reform des Beschaffungsrechts der Deutschen Rentenversicherung, der vereinfachte Zugang zu Rehaleistungen und die Anerkennung von Rehakliniken als Ausbildungsstätten für Pflegende.

„Sehr gut für die kommenden Herausforderungen aufgestellt“

Neuer Präsident des BDPK ist Dr. Hans-Heinrich Aldag, Geschäftsführer der Waldklinik Jesteburg. Dr. Mate Ivančić, CEO der Schön Kliniken, bleibt 2. Vizepräsident des BDPK. „In dieser Konstellation sind wir sehr gut für die kommenden Herausforderungen aufgestellt“, richtet BDPK-Präsident Dr. Hans-Heinrich Aldag einen optimistischen Blick in die Zukunft. Dr. Katharina Nebel, seit 2009 und über fünf Wahlperioden Präsidentin des BDPK, hatte nicht wieder für den BDPK-Vorstand kandidiert. In Anerkennung ihres Engagements für den Verband wurde sie von der Mitgliederversammlung am 14. Juni als Ehrenmitglied gewählt.

-----

BDPK
Der Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK) vertritt seit über 70 Jahren die Interessen von mehr als 1.300 Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken in privater Trägerschaft. Als deutschlandweit agierender Spitzenverband setzt er sich für eine qualitativ hochwertige, innovative und wirtschaftliche Patientenversorgung in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken ein.

-----

Bild: Vorstand und Geschäftsführung des BDPK (v.l.): Georg Freund (Reha-Kliniken Küppelsmühle), Thomas Bublitz (BDPK-Hauptgeschäftsführer), Ellio Schneider (Waldburg-Zeil Kliniken), Phillip Fröschle (Paracelsus-Kliniken), Dr. Matthias Hagen Lakotta (Recura Kliniken), Dr. Ursula Becker (Dr. Becker Klinikgruppe), Markus Frenzer (Nanz medico), Dr. Hans-Heinreich Aldag (BDPK-Präsident, Waldklinik Jesteburg), Dr. Joachim Ramming (Mediclin AG), Heiko Stegelitz (Parkinson-Klinik Ortenau, Markus Stark (Kliniken Dr. Erler), Dr. Mate Ivančić (Schön Kliniken), Antonia Walch (stv. BDPK-Geschäftsführerin), Michael Dieckmann (Ameos Gruppe), Marco Walker (CEO Asklepios Kliniken). Nicht auf dem Bild sind Thomas Lemke (Sana Kliniken) und Robert Möller (Helios Kliniken).

Zur Übersicht