Kostenfreies, digitales Fach-Event für Psycholog:innen & Psychotherapeut:innen
Übersicht
13.10.2026: "Therapeutische Interventionen in der Psychotherapie"
28.04.2026: „Körperorientierte Verfahren in der Psychotherapie“
07.10.2025: Fach-Event "Einsamkeit"
01.07.2025: Meditationssession
15.05.2025: Fach-Event "Angststörungen"
26.11.24: Fach-Event "Psychosomatik im 21. Jahrhundert"
24.09.24: Fach-Event "Trauma verstehen und behandeln"
30.4.24: Fach-Event "Umgang mit Zukunftsängsten“
21.11.23: Fach-Event "Verlust und Neuanfang"
25.04.2023 Fach-Event "New Work"
15.11.22: Fach-Event "Von einer Krise in die Nächste
22.3.22: Fach-Event "Erst Corona-, dann Burnout-Welle?"
9.11.21: Fach-Event "Psychotherapie und LongCovid"
9.6.21: Fach-Event "Mental Health"
30.6.21: Fach-Event "IPREG"
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Fach-Event "Erst Corona-, dann Burnout-Welle?"
Corona-Burnout: erkennen, vorbeugen und behandeln
Das circa zweistündige digitale Live-Event fand am 22. März 2022 statt. Rund 500 Psychotherapeut:innen haben unser Angebot wahrgenommen. Es gab viel positives Feedback. Für die Veranstaltung erhielten die Teilnehmerinnen 2 Fortbildungspunkte.
Unser Thema
Zum Jahresbeginn wurde erstmalig das Burnout-Syndrom in den ICD-Katalog aufgenommen. Im Bewusstsein der Betroffenen und deren Behandler:innen ist die stressbedingte, seelische und körperliche Erschöpfung schon länger. Gleichzeitig tauchen nun neue Begriffe wie das „Corona-Burnout“ auf, das Ursache und Folge zusammen benennt. Etwas passender müssten wir wohl von „Pandemie-Burnout“ sprechen. Schließlich treffen wir in der psychotherapeutischen Praxis nicht nur auf Patient:innen, die somatisch erkrankt waren. Auch ohne durchlebte Infektion mit COVID-19 bringt die Pandemie auf vielen Ebenen Menschen an ihre Grenzen.
Welche aktuellen Forschungsergebnisse zeigen sich hinsichtlich pandemiebedingter Belastungen? Wie können Risikofaktoren eines Burnouts erkannt und Resilienzen gestärkt werden? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Drei Fachvorträge ermöglichten Einblicke in die aktuelle Forschung sowie Praxis. Im Anschluss gab es eine Austauschmöglichkeit mit den Referent:innen in einem virtuellem Raum.
Programm 22.03.2022
17:00-17:20Uhr:
„Psychische Belastung im Rahmen der COVID-19-Pandemie“
Antonia Bendau, Psychologin, Charité - Universitätsmedizin Berlin und HMU Potsdam
Video zum Vortrag
Zu diesem Vortrag steht keine Videoaufzeichnung zur Verfügung

Weitere Informationen zum Vortrag
Antonia Bendau (Psychologin) gibt einen kurzen Überblick über Burnout, Ängste und andere psychische Belastungssymptome im Verlauf der COVID-19-Pandemie. Sie bezieht sich hierbei auf Daten einer eigenen Längsschnitterhebung in Deutschland und komplettiert diese mit Befunden internationaler systematischer Übersichtsarbeiten. Sie erläutert zudem potenzielle protektive Faktoren und Risikoparameter hinsichtlich pandemiebedingter Belastung. In diesem Zusammenhang geht sie auch auf die Arbeit im medizinischen Kontext ein und diskutiert vorbestehende psychische Erkrankungen als potenziellen Vulnerabilitätsfaktor.
17:20-17:40Uhr:
„Die COVID-19-Pandemie als Treiber: Neues zur Burnoutprävention im Gesundheitswesen“
Dr. med. Tobias Duncker, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Leitender Arzt Fachkrankenhaus für Psychosomatische Medizin an der Dr. Becker Burg-Klinik Dermbach
Video zum Vortrag
Verfügbar exklusiv für registrierte Interessent*innen

Weitere Informationen zum Vortrag
Die COVID-19 Pandemie hat die Gesundheitssysteme und die ihnen Arbeitenden immer wieder bis an die Grenzen der kollektiven und individuellen Belastbarkeit geführt. Die naheliegende Folge: Die ohnehin schon hohe Basisprävalenz des Burnout-Syndroms unter Beschäftigten im Gesundheitswesen nimmt weiter zu, was wiederum vermehrte Ausfälle und einer weiter steigenden Belastung der verbliebenen Arbeitnehmer:innen zur Folge hat. Dieser Herausforderung stellen sich inzwischen weltweit eine Vielzahl von Versorgungs- und Forschungseinrichtungen und versuchen, den Einfluss risikoträchtiger wie protektiver Faktoren sowohl auf individueller wie auf institutioneller Ebene zu ermitteln und daraus verbesserte Strategien zur Resilienzförderung in der Arbeitsumgebung abzuleiten. Der folgende Vortrag wird die auf diesem Feld zuletzt erzielten Ergebnisse im Überblick und evidenzgewichtet vorstellen, vielversprechende neue Ansätze besonders hervorheben und Rückwirkungen auf das Burnout-Paradigma insgesamt diskutieren.
17:40-18:00Uhr:
„Vorstellung digitaler Interventionen zur Behandlung des Burnout-Syndroms am Beispiel von HelloBetter“
Dr. Alena Rentsch, Psychologische Psychotherapeutin
Video zum Vortrag
Verfügbar exklusiv für registrierte Interessent*innen

Weitere Informationen zum Vortrag
Die Prävalenz des Burnout-Syndroms ist bemerkenswert hoch und wurde zuletzt durch die Corona-Pandemie noch einmal verstärkt. Immer mehr Berufstätige werden aufgrund eines Burnouts krankgeschrieben. Dabei hat das Burnout-Syndrom weitreichende medizinischen und ökonomischen Konsequenzen. Halten Symptome wie Erschöpfung, gedrückte Stimmung, Schlaflosigkeit oder verminderte Leistungsfähigkeit über einen längeren Zeitraum an, brauchen Betroffene professionelle Unterstützung. Doch was verbirgt sich hinter diesem Beschwerdebild? Und wodurch unterscheidet sich das Burnout-Syndrom von normaler Erschöpfung, einer Depression oder anderen häufig komorbid auftretenden psychischen Erkrankungen?
Der folgende Fach-Vortrag gibt einen Überblick über den Umgang mit dem Burnout-Syndrom in der medizinischen und psychotherapeutischen Praxis. Differentialdiagnostische Kriterien, epidemiologische und pathogenetische Faktoren sowie verschiedene Behandlungsmöglichkeiten werden vorgestellt und mit den Teilnehmenden kritisch diskutiert.
18.00-18:30Uhr:
Fachlicher Austausch und Diskussion mit allen Referent:innen.
Nach den Vorträgen konnten alle interessierten Teilnehmer:innen unsere virtuellen Räumlichkeiten und die Referentenräume für individuelle Fragen und einen fachlichen Austausch besuchen.

Nichts mehr verpassen und Infos zu weiteren Veranstaltungen erhalten!
Sie hatten an dem Termin keine Zeit, aber möchten gerne über weitere Angebote und Termine für Psychotherapeut:innen informiert werden? Tragen Sie sich gerne unverbindlich in unsere Warteliste ein! Nach dem regen Zuspruch für unsere Themen und dem konstruktiven Austausch sind wir bereits in der Planung für weitere Online-Veranstaltungen rund um die bestmögliche Versorgung psychosomatischer Patientinnen. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Was sind die technischen Voraussetzungen
Die Online-Veranstaltung wird mithilfe des Videokonferenzanbieters GoToWebinar stattfinden. Wir senden Ihnen nach Ihrer Anmeldung im Vorfeld der Veranstaltung Ihre individuellen Einwahldaten. Das Fach-Event (GoToWebinar) lässt sich problemlos mit dem Tablet oder dem Smartphone aufrufen. Für den Austausch am Ende des Events (wonder.me) empfiehlt sich die Nutzung von Laptop oder PC mit Kamera und Mikrofon. Es sind keine Installationen notwendig.
Sie haben noch Fragen zur Veranstaltung?
Für Rückfragen steht Ihnen gerne unser Dr. Becker Infoservice zur Verfügung:
Tel.: 0221 588 30 822
E-Mail: infoservice@dbkg.de
Der Termin passt mir nicht. Was kann ich tun?
Sie haben Interesse an unserer Veranstaltung, aber der Termin kommt nicht für Sie infrage? Tragen Sie sich hier für unsere Warteliste ein und wir informieren Sie über neue Veranstaltungstermine. Jetzt auf der Warteliste eintragen!
Wer hat die wissenschaftliche Leitung?
Verantwortlicher wissenschaftlicher Leiter der Veranstaltung:
Dr. med. Tobias Duncker
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Leitender Arzt Fachkrankenhaus für Psychosomatische Medizin
an der Dr. Becker Burg-Klinik Dermbach
Unser Service: Sie haben Fragen zur psychosomatischen Reha? Fragen Sie uns!

Experten-Telefon - Unser kostenfreier Service-Angebot für Psychotherapeuten/innen
Jil Lattek ist Psychologin (M . Sc) in Weiterbildung zur psychologischen Psychotherapeutin mit baldiger Approbation. Ausbildungsbegleitend arbeitete sie für den Dr. Becker Infoservice, unserer Patienten-Beratung, und seither für unsere Expertenhotline für Psychotherapeut:innen.
Durch Ihre Beratungstätigkeit ist sie stets über Reha-Beantragungsverfahren und die Passung von Krankheitsbildern zu unseren stationären Reha-Angeboten informiert und kann Ihnen und auch Ihren Patient:innen praktische und individuelle Hilfestellungen geben. Frau Lattek steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, wenn Sie Patient:innen auf den immer länger werdenden Wartelisten mit einer stationären psychosomatischen Reha ein zusätzliches Versorgungsangebot machen möchten .