Behandlungsfelder: Wachkoma

Indikationsspektrum der Kliniken und Symptome

Behandlungsfelder Dr. Becker Klinikgruppe
 
  • Behandlungsfelder: Wachkoma

    Behandlungsfeld Wachkoma - Indikationsspektrum der Kliniken und Symptome

     
    Wachkoma
    Bei einem Wachkoma ist der Betroffene in einem bewusstlosen Zustand. Ausgelöst wird das Wachkoma durch eine schwere Schädigung von bestimmten Bereichen des Gehirns.

    Die Ursache für ein Wachkoma ist meist eine verminderte Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff. Diese verminderte Versorgung mit Sauerstoff kann zum Beispiel nach Verletzungen des Gehirns, bei Vergiftungen oder bei einem Kreislaufstillstand auftreten. Von einem Kreislaufstillstand spricht man, wenn das Herz kein Blut mehr durch den Körper pumpt. Ein Wachkoma kann auch durch eine lang andauernde Unterzuckerung oder durch Erkrankungen des Gehirns, wie zum Beispiel einen Schlaganfall, eine Entzündung oder eine Blutung, ausgelöst werden.

    Wachkoma-Patienten sind über einen längeren Zeitraum hinweg bewusstlos. Im Gegensatz zum Koma atmen die Patienten im Wachkoma meist selbstständig ohne die Unterstützung medizinischer Geräte. Es können verschiedene Körperfunktionen verändert sein, wie zum Beispiel der Herzschlag, das Schwitzen und der Blutdruck. Die Patienten durchleben normale Schlafphasen und Wachphasen. Während die Patienten „wach“ sind, sind die Augen geöffnet, wenn sie schlafen, sind die Augen geschlossen.

    Patienten im Wachkoma können keinen Kontakt zu ihrer Umwelt aufnehmen. Manchmal können Bewegungen, wie zum Beispiel Kaubewegungen oder ein Gähnen, zu sehen sein, die die Patienten allerdings nicht bewusst durchführen. Außerdem können Bewegungen auch durch verschiedene Reflexe ausgelöst werden. Man vermutet, dass sowohl positive Empfindungen, wie zum Beispiel vertraute Stimmen oder Musik, als auch negative, wie Schmerzen, von Wachkoma-Patienten wahrgenommen werden können.

    Je nachdem, wie ausgeprägt die Schädigung des Gehirns ist, kann der Zustand des Patienten sich bessern oder bestehen bleiben. Im Krankenhaus wird zunächst die Ursache des Wachkomas behandelt, wenn das möglich ist. Anschließend wird mit verschiedenen Methoden wie Ergotherapie, Physiotherapie und Musiktherapie versucht, eine Besserung des Zustandes zu erreichen. Dies kann manchmal noch nach Monaten erfolgreich sein. Eine Besserung ist aber umso seltener, je länger das Wachkoma andauert.
    Kliniken mit diesem Behandlungsangebot
    Dr. Becker Kiliani-Klinik
    Bundesland: Bayern
    bei Ansbach, Nürnberg, Erlangen
    Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik
    Bundesland: NRW
    bei Köln, Bonn, Siegen
  • HIER FINDEN SIE UNSERE PATIENTENGESCHICHTEN MIT BEHANDLUNGSBEISPIELEN