Behandlungsfelder: Knie-TEP (Knie-Endoprothese)

Informationen zur Behandlung inklusive Ratgebervideo zu Tennis nach einer Knie-TEP

Behandlungsfelder: Knie-TEP (Knie-Endoprothese)
 
  • Behandlungsfelder: Knie-TEP (Knie-Endoprothese)

    Informationen zur Behandlung inklusive Ratgebervideo zu Tennis nach einer Knie-TEP

     
    Knie-TEP (Knie-Endoprothese)
    Die Implantation eines künstlichen Kniegelenks, das das geschädigte oder nicht mehr voll funktionsfähige Gelenk ersetzt, nennt man Endoprothese. Einer der häufigsten Gründe für die Knie-Op ist eine Verletzung (z. B. der Kniescheibe und des Meniskus) oder eine schwere Verschleißung bzw. Arthrose des Knies (Gonarthrose). Faktoren wie Belastungen, Fehlstellungen, Unfälle, Übergewicht oder hohes Alter können die Funktionsfähigkeit des Knies beeinträchtigen.

    Das geschädigte Gelenk wird in der Operation entweder ganz oder teilweise durch ein künstliches Kniegelenk ersetzt. Bei der Totalendoprothese oder Knie-TEP setzt der Chirurg eine Prothese für Gelenkkopf und Gelenkpfanne ein. Wird nur ein Teil des Kniegelenks ersetzt, handelt es sich um eine Teilendoprothese. Die erste Knie-Endoprothese erfolgte bereits 1890 durch den Berliner Chirurgen Themistocles Gluck. Bei drei Patienten mit Gelenkzerstörung implantierte er ein Scharnier aus Elfenbein, das er mit Schrauben fixierte. Heute komme hauptsächlich Materialien wie Cobalt-Chrom-Legierungen oder Titanlegierungen zum Einsatz. Verankert wird das Implantat meist mit Knochenzement.

    Bereits wenige Tage nach der Operation wird das Kniegelenk durch erste physiotherapeutische Übungen im Krankenhaus mobilisiert. Nachdem die oberflächliche Wundheilung abgeschlossen ist, folgt nach etwa 1 bis 2 Wochen der Aufenthalt in einer Reha-Klinik. Die Anschlussheilbehandlung nach Knie-TEP ist wichtig, um die Beweglichkeit des Gelenks Schritt für Schritt wiederherzustellen. Da die Muskulatur nach der Operation noch geschwächt und das Gangbild eingeschränkt ist, trainieren die Patienten wichtige alltagspraktische Bewegungsabläufe mit den Ärzten und Therapeuten in der Klinik. Das Gangbild und die Stabilität des Gelenks werden dadurch verbessert und die Muskulatur gestärkt. Nach Rehamaßnahme ist eine weiterführende ambulante Mobilisierung durch Krankengymnastik ratsam. Etwa 4 bis 6 Wochen nach der Operation ist das Gelenk wieder voll belastbar und der Patient verspürt keine Knieschmerzen mehr. Sport ist auch mit künstlichem Kniegelenk nach etwa 3 Monaten wieder möglich. Allerdings gilt es hier, Sportarten mit heftigen Stoßbelastungen wie z. B. Jogging zu vermeiden.

    In den Dr. Becker Kliniken mit orthopädischer Spezialisierung werden jährlich etwa 1.500 Kniepatienten behandelt. Die Behandlung erfolgt in einem interdisziplinären Team aus Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Ärzten.
    Ratgeber-Video Knie-TEP
    Video: Tennis nach Knie-TEP
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    Kliniken mit Behandlungsangebot
    Dr. Becker Kiliani-Klinik
    Bundesland: Bayern
    bei Ansbach, Nürnberg, Erlangen
    Dr. Becker Klinik Norddeich
    Bundesland: Niedersachsen
    an der Nordsee nahe Norderney, Juist
    Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik
    Bundesland: NRW
    bei Köln, Bonn, Siegen
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