Behandlungsfelder: Guillain-Barre-Syndrom

Indikationsspektrum der Kliniken und Symptome

Behandlungsfelder Dr. Becker Klinikgruppe
 
  • Behandlungsfelder: Guillain-Barre-Syndrom

    Indikationsspektrum der Kliniken und Symptome

     
    Guillain-Barre-Syndrom
    Das Guillain-Barré-Syndrom ist eine Erkrankung der Nerven. Das Guillain-Barré-Syndrom kann in jedem Lebensalter auftreten. Männer sind dabei etwas häufiger von der Erkrankung betroffen als Frauen.

    Beim Guillain-Barré-Syndrom kommt es zu Veränderungen und Schädigungen der Nerven, die aus dem Rückenmark hervorgehen. Nervenfasern, die Informationen besonders schnell leiten, sind beim Gesunden wie elektrische Kabel isoliert. Diese isolierende Schicht wird beim Guillain-Barré-Syndrom geschädigt. Wodurch die Schädigung zustande kommt, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Häufig geht einem Guillain-Barré-Syndrom jedoch eine Infektion mit bestimmten Krankheitserregern voraus. Weiterhin vermutet man, dass sich das Abwehrsystem des Körpers beim Guillain-Barré-Syndrom fälschlicherweise gegen Zellen des eigenen Körpers richtet.

    Das Guillain-Barré-Syndroms macht sich typischerweise durch eine Muskelschwäche bemerkbar. Die Muskelschwaäche beginnt in den Beinen und breitet sich dann nach oben hin aus. Die Muskelschwäche kann sehr unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Begleitend treten manchmal Empfindungsstörungen und Muskelschmerzen auf. Es können auch Nerven betroffen sein, die den Herzschlag, die Atmung, den Blutdruck, das Schlucken oder die Verdauung und den Stoffwechsel regeln. Es kann dann zum Beispiel auch zu Störungen des Herzrhythmus, zu Schluckstörungen sowie zu Störungen der Blasenfunktion und der Darmfunktion kommen.

    Typisch für das Guillain-Barré-Syndrom ist, dass sich die Beschwerden über einen Zeitraum von bis zu vier Wochen verschlechtern. In der Regel bilden sich die Beschwerden danach langsam wieder zurück. In einigen Fällen bleibt dabei eine geringe Muskelschwäche bestehen, zum Beispiel an den Füßen.

    Oft gehen die Beschwerden von allein wieder zurück. Physiotherapie wirkt unterstützend und vermindert bleibende Schäden. In schweren Fällen werden Antikörper gespritzt oder es wird Blutflüssigkeit ausgetauscht. In der Regel werden die Betroffenen aufgrund der Gefahr von Atemlähmungen und Herzrhythmusstörungen im Krankenhaus überwacht.
    Kliniken mit diesem Behandlungsangebot
    Dr. Becker Kiliani-Klinik
    Bundesland: Bayern
    bei Ansbach, Nürnberg, Erlangen
    Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen
    Bundesland: Niedersachsen
    bei Osnabrück, Bielefeld, Minden
    Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik
    Bundesland: NRW
    bei Köln, Bonn, Siegen
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