Behandlungsfelder: Depression

Indikationsspektrum der Kliniken und Symptome

Behandlungsfelder Dr. Becker Klinikgruppe
 
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    Was ist eine Depression?
    Die Depression ist eine Erkrankung der Psyche. Dabei kommt es hauptsächlich zu einer gedrückten Stimmung, Interesselosigkeit, Freudlosigkeit und Antriebslosigkeit. Auch körperliche Beschwerden können auftreten.

    Man muss die Depression von einer normalen Traurigkeit unterscheiden, die zum Beispiel als Reaktion auf ein trauriges Ereignis auch bei gesunden Menschen auftritt. Die Depression ist dagegen eine länger anhaltende Traurigkeit und kann damit verbunden sein, dass Gefühle allgemein nicht mehr so stark empfunden werden.

    Von der Erkrankung sind mehr Frauen als Männer betroffen. In Deutschland leiden etwa 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung mindestens ein Mal in ihrem Leben an einer Depression, die behandelt werden muss.

    Die meisten Menschen erkranken zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr. Oft gehen Betroffene mit ihrem Leiden nicht zum Arzt. Wenn doch, ist es häufig schwierig, die Beschwerden richtig zu erkennen und zu deuten. Das führt dazu, dass viele Depressionen nicht behandelt werden.
    Was sind die Ursachen einer Depression?
    Bei der Entwicklung einer Depression spielen viele verschiedene Dinge eine Rolle. Einen Einfluss auf die Entwicklung einer Depression haben zum Beispiel die Erbanlagen, also die Gene. Sie können das Risiko, an einer Depression zu erkranken, erhöhen. Zum anderen können belastende Lebensereignisse wie der Verlust nahestehender Menschen, eine schwere Krankheit oder länger anhaltende Überforderung zu einer Depression führen.

    Auch Veränderungen der Botenstoffe im Körper, zum Beispiel kurz nach der Geburt eines Kindes, können diese Erkrankung verursachen. Das betrifft etwa 10 Prozent der Frauen nach einer Entbindung. Im Gehirn gibt es ebenfalls Botenstoffe, die unser Denken und unsere Gefühle beeinflussen. Auch wenn sie im Ungleichgewicht sind, kann es zu einer Depression kommen.

    Weiterhin spielt die Persönlichkeit eine wichtige Rolle. Personen, die sehr von anderen Menschen abhängig sind, die sich schnell ärgern oder besonders korrekt sind, erkranken häufiger an einer Depression. Außerdem kann man diese Erkrankung gehäuft im Herbst und Winter beobachten.
    Welche Symptome macht eine Depression?
    Eine Depression kann sich mit vielen verschiedenen Beschwerden äußern. Welche Beschwerden vorwiegend auftreten, hängt von dem Menschen und auch von der Art der Depression ab.
    Die Hauptsymptome einer Depression sind

    - eine traurige Stimmung,
    - Schlafstörungen,
    - der Verlust von Interesse und Freude bei jeglichem Tun,
    - Antriebslosigkeit und
    - eine schnelle Ermüdbarkeit.

    Weiterhin kann es zu Schwierigkeiten bei der Konzentration kommen. Oft haben die Betroffenen ein geringes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen. Sie sehen ihre Zukunft negativ, fühlen sich schuldig und wertlos. Das kann sogar zu Selbstmordgedanken und möglicherweise zum Selbstmord führen. Außerdem leiden Erkrankte oft unter Störungen des Appetits.

    Auch körperliche Beschwerden können auftreten. Dazu zählen zum Beispiel Kopfschmerzen und Rückenschmerzen, Schwindel, Veränderungen des Herzschlags, Zyklusstörungen bei Frauen, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung und übermäßiges Schwitzen.

    Viele Menschen können durch eine entsprechende Behandlung geheilt werden. Bei manchen Erkrankten kommt es aber auch zu einem wellenartigen Verlauf der Erkrankung mit wiederkehrenden depressiven Phasen.
    Kliniken mit diesem Behandlungsangebot
    Dr. Becker Brunnen-Klinik
    Bundesland: NRW
    bei Paderborn, Bielefeld, Gütersloh
    Dr. Becker Burg-Klinik
    Bundesland: Thüringen
    bei Fulda, Bad Hersfeld, Erfurt
    Dr. Becker Klinik Juliana
    Bundesland: NRW
    in Wuppertal
    Dr. Becker Klinik Möhnesee
    Bundesland: NRW
    bei Soest, Werl, Iserlohn
    Dr. Becker Klinik Norddeich
    Bundesland: Niedersachsen
    an der Nordsee nahe Norderney, Juist
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