Behandlungsfelder: Chronische Kopfschmerzen und Migräne

Indikationsspektrum der Kliniken und Symptome

Behandlungsfelder Dr. Becker Klinikgruppe
 
  • Behandlungsfelder: Chronische Kopfschmerzen und Migräne

    Indikationsspektrum der Kliniken und Symptome

     
    Chronische Kopfschmerzen
    Kopfschmerzen sind unangenehme Empfindungen im Bereich des Kopfes. Kopfschmerzen werden als chronisch bezeichnet, wenn sie über eine längere Zeit hinweg ständig oder immer wieder bestehen. Fast jeder Mensch leidet im Laufe seines Lebens mindestens einmal unter Kopfschmerzen.

    Nach der Ursache teilt man Kopfschmerzen in „primäre Kopfschmerzen“ und „sekundäre Kopfschmerzen“ ein. Von primären Kopfschmerzen spricht man, wenn man keine genaue Ursache finden kann. Diese Form von Kopfschmerzen ist am häufigsten. Sekundäre Kopfschmerzen treten im Rahmen von anderen Erkrankungen auf, wie zum Beispiel bei Kopfverletzungen, Verletzungen der Halswirbelsäule oder bei Erkrankungen der Blutgefäße im Kopf. Auch eine übermäßige Einnahme von Schmerzmitteln, hoher Blutdruck, Stress, nächtliches Knirschen mit den Zähnen, Schlafmangel, Alkohol und Sehstörungen können zu Kopfschmerzen führen.

    Den „primären Kopfschmerz“ kann man wiederum in verschiedene Formen unterteilen. Dazu gehören zum Beispiel der Spannungskopfschmerz und die Migräne. Spannungskopfschmerzen haben meist eine mittlere Stärke. Sie halten einige Minuten bis wenige Tage an. Die Spannungskopfschmerzen fühlen sich durchgängig drückend an und betreffen den ganzen Kopf. Bei einer Migräne sind die Schmerzen oft sehr stark, aber nur einseitig. Die Schmerzen treten meist anfallsartig auf und fühlen sich pulsierend an. Außerdem kann es zu Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit und Geräuschempfindlichkeit kommen. Migräne hält in der Regel einige Stunden bis wenige Tage an. Im Gegensatz zum Spannungskopfschmerz werden die Schmerzen bei Migräne bei körperlicher Betätigung schlimmer.

    Es gibt keine einheitliche Therapie für Kopfschmerzen. Kopfschmerzen, die sich auf eine andere Erkrankung zurückführen lassen, bessern sich meist dann, wenn man die auslösende Erkrankung behandelt. Bei Kopfschmerzen, für die man keine Ursache findet, können häufig allgemeine Maßnahmen wie Stressabbau, Entspannungsmethoden und ausreichend Schlaf helfen. Außerdem kommen verschiedene Schmerzmedikamente zur Anwendung.
    Migräne
    Migräne ist eine häufige Form von wiederkehrenden Kopfschmerzen. Circa zehn Prozent der Bevölkerung leiden an dieser Krankheit, wobei wesentlich mehr Frauen als Männer betroffen sind. Meist treten die ersten Beschwerden zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr auf.

    Bei der Migräne bestehen in den meisten Fällen pulsierende Kopfschmerzen. Sie setzen plötzlich ein und betreffen oft nur die rechte oder nur die linke Seite des Kopfes. Die Kopfschmerzen halten einige Stunden bis wenige Tage an. Sie treten wiederholt in unterschiedlichen Zeitabständen auf und werden bei körperlicher Belastung stärker. Oft bestehen weitere Beschwerden zusätzlich zu den Kopfschmerzen. Zu diesen möglichen Beschwerden gehören ein verminderter Appetit, Übelkeit, Erbrechen und eine verstärkte Empfindlichkeit gegen Geräusche oder Licht.

    Circa jeder fünfte Betroffene kennt eine sogenannte Aura. Dabei handelt es sich um falsche Sinneswahrnehmungen, die unmittelbar vor den Kopfschmerzen auftreten. Häufig ist das Sehen davon betroffen, aber auch die anderen Sinne können während einer Aura die Umwelt anders wahrnehmen.

    Die Ursachen der Migräne sind bis jetzt nicht vollständig geklärt. Man weiß aber, dass Menschen deren Familienmitglieder an Migräne leiden, häufiger auch selbst Migräne haben. Wie die Migräne entsteht, weiß man hingegen noch nicht genau. Es gibt Hinweise darauf, dass Entzündungen eine Rolle spielen und dass Gefäße im Kopf während eines Migräneanfalls zu weit sind.

    Es gibt vielfältige Auslöser für einen Migräneanfall. Dazu zählen zum Beispiel seelischer und körperlicher Stress, Veränderungen der Botenstoffe, Alkohol, Wetterumstellungen und gewisse Nahrungsmittel wie Rotwein, Käse oder Schokolade.

    Oft kann die Diagnose einer Migräne schon anhand der typischen Beschwerden der Patienten gestellt werden. Welche Form der Migräne vorliegt, hängt von den begleitenden Beschwerden ab.

    Es gibt verschiedene Medikamente, die einen Migräneanfall wirksam unterbrechen oder zumindest verkürzen. Ziel ist es jedoch auch, die Häufigkeit der Migräneanfälle zu senken. Dafür gibt es verschiedene Entspannungsverfahren oder auch Medikamente.
    Kliniken mit diesem Behandlungsangebot
    Dr. Becker Brunnen-Klinik
    Bundesland: NRW
    bei Paderborn, Bielefeld, Gütersloh
    Dr. Becker Burg-Klinik
    Bundesland: Thüringen
    bei Fulda, Bad Hersfeld, Erfurt
    Dr. Becker Klinik Juliana
    Bundesland: NRW
    in Wuppertal
    Dr. Becker Kiliani-Klinik
    Bundesland: Bayern
    bei Ansbach, Nürnberg, Erlangen
    Dr. Becker Klinik Möhnesee
    Bundesland: NRW
    bei Soest, Werl, Iserlohn
    Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen
    Bundesland: Niedersachsen
    bei Osnabrück, Bielefeld, Minden
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