Behandlungsfelder: Angst- und Panikstörungen

Indikationsspektrum der Kliniken und Symptome

Behandlungsfelder Dr. Becker Klinikgruppe
 
  •  
    Was sind Angst- und Panikstörungen?
    Angst ist eine natürliche und schützende Reaktion auf unterschiedliche Reize von außen. Wenn diese Angst jedoch zu häufig, zu stark oder der Situation unangemessen vorkommt, bezeichnet man das als Angststörung. Die Betroffenen erkennen oft nicht, dass sie unbegründet oder übermäßig Angst haben.

    Panikstörungen gehören in die Gruppe der Angststörungen. Dabei kommt es zu plötzlichen und unerwarteten Angstattacken, die unabhängig von der jeweiligen Situation sind.

    Außerdem zählen auch die krankhafte Angst vor räumlicher Enge, die Angst vor verschiedenen Situationen in der Öffentlichkeit, die Angst vor bestimmten Tieren, z.B. Spinnen, und eine verallgemeinerte Angst in die Gruppe der Angststörungen. Die Angst kann attackenweise oder anhaltend und ohne äußeren Anlass oder objekt- bzw. situationsgebunden vorkommen.

    Angststörungen sind sehr häufig. Etwa jeder siebte Mensch ist im Laufe seines Lebens mindestens ein Mal betroffen.
    Sie treten meist vor dem 30. Lebensjahr auf und sind bei Frauen häufiger.

    Oft tritt eine Angststörung mit anderen Erkrankungen zusammen auf, zum Beispiel mit einer Depression.
    Was sind die Ursachen von Angst- und Panikstörungen?
    Bei der Entwicklung von Angst spielen verschiedene Dinge eine Rolle.

    Einerseits ist eine gewisse erbliche Veranlagung von Bedeutung. Andererseits haben viele Betroffene ängstliche Eltern. Auch ist die Persönlichkeit der Betroffenen von Bedeutung und kann zu einer übermäßigen Angst führen. Oft leben die Betroffenen allein oder getrennt, manche von ihnen hatten ein traumatisches Ereignis in ihrer Kindheit.

    Wenn man einmal ein Erlebnis mit übermäßiger Angst hatte, kommt es oft dazu, dass man später bei ähnlichen Situationen diese Angst erwartet und sie deswegen wieder auftritt. Das kann sogar zur Angst vor der Angst führen. Dann entsteht ein schwer zu durchbrechender Teufelskreis.

    Auch die Botenstoffe in unserem Gehirn können zu Angst- oder Panikstörung führen. Sie bestimmen natürlicherweise unser Denken und unsere Gefühle. Wenn sie in ein Ungleichgewicht geraten, kann es zu Angst- oder Panikstörungen kommen. Das gilt auch für ein Ungleichgewicht anderer Botenstoffe in unserem Körper.

    Man konnte auch beobachten, dass Angst- und Panikstörungen gehäuft nach belastenden Lebensereignissen oder Verletzungen, zum Beispiel einem Hundebiss, auftreten.

    Auch körperliche Ursachen wie eine vermehrte oder verminderte Funktion der Schilddrüse müssen in Betracht gezogen werden.
    Was sind die Symptome von Angst- und Panikstörungen?
    Das hauptsächliche Anzeichen der Angst- und Panikstörung ist das schwer fassbare Gefühl des Bedrohtseins: die Angst. Oft stehen körperliche Beschwerden im Vordergrund; Betroffene nehmen nicht in erster Linie ihre Angst, sondern den schnellen Herzschlag, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Hitzewallungen oder Kälteschauer, Zittern und Ähnliches wahr.

    Die Angst vor der Angst kann dazu führen, dass die Betroffenen es vermeiden, sich dieser oder ähnlichen Situationen noch einmal aussetzen. Das wiederum kann Einsamkeit bedingen.

    Je nach der Art der Angst ist sie auf spezielle Situationen oder Dinge gerichtet, zum Beispiel auf große Menschenmengen oder auf bestimmte Tiere.

    Eine Panikattacke, wie sie bei der Panikstörung auftritt, dauert meist zwischen 10 und 30 Minuten. Sie äußert sich in körperlichen und psychischen Symptomen. Oft berichten Betroffene von Herzbeschwerden wie zum Beispiel starkem Herzklopfen oder einem Engegefühl in der Brust, für die aber bei weiteren Untersuchungen kein körperlicher Grund gefunden werden kann.

    Die sogenannte generalisierte Angststörung ist lang anhaltend und nicht nur auf spezielle Dinge oder Situationen gerichtet. Dabei kommt es zu unrealistischen Befürchtungen, körperlicher Unruhe, innerer Anspannung und Konzentrationsschwierigkeiten.
    Video: Hilfe bei Angst- und Panikstörungen
    Video: Angststörung | Panikattacken - Ein neuer therapeutische Ansatz
    Video Angststörung Panikattacken
    Kliniken mit diesem Behandlungsangebot
    Dr. Becker Brunnen-Klinik
    Bundesland: NRW
    bei Paderborn, Bielefeld, Gütersloh
    Dr. Becker Burg-Klinik
    Bundesland: Thüringen
    bei Fulda, Bad Hersfeld, Erfurt
    Dr. Becker Klinik Juliana
    Bundesland: NRW
    in Wuppertal
    Dr. Becker Klinik Möhnesee
    Bundesland: NRW
    bei Soest, Werl, Iserlohn
    Dr. Becker Klinik Norddeich
    Bundesland: Niedersachsen
    an der Nordsee nahe Norderney, Juist
  • HIER FINDEN SIE UNSERE PATIENTENGESCHICHTEN MIT BEHANDLUNGSBEISPIELEN