Behandlungsbeispiel: Herzinsuffizienz

Unsere Patientengeschichte mit Behandlungsplan

Behandlungsbeispiel: Herzinsuffienz
 
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    Meine Geschichte
    Behandlungsbeispiel: Herzinsuffizienz
    »Eigentlich war ich in den letzten Jahren sehr rüstig, doch seit einer Weile hat meine Leistung stark nachgelassen. Seit Wochen verzichtete ich auf meine ausgedehnten, täglichen Spaziergänge, weil ich dabei nur sehr schlecht Luft bekam und generell ständig müde war. In der letzten Zeit verspürte ich auch im Liegen Atemnot und litt dazu noch an einem Husten, der nicht abklingen wollte. Besonders belastend war aber eine Art brodelndes Nebengeräusch, das beim Ein- und Ausatmen entsteht. Da bekam ich es mit der Angst zu tun und suchte einen Arzt auf. Dieser diagnostizierte eine Herzinsuffizienz. Nach einer akutmedizinischen Behandlung komme ich nun in eine Rehabilitationsklinik.«
    Manfred W., 70 Jahre (Patient der Dr. Becker Klinikgruppe)
    Symptome Herzinsuffizienz
    Herzinsuffizienz bedeutet, dass der Herzmuskel zu schwach ist, um ausreichend Blut durch den Körper in die Lunge und andere lebenswichtige Organe zu pumpen. Diese können dann nur unzureichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Als Folge verspüren die Betroffenen oft Müdigkeit, Atemnot und Leistungsschwäche. Ein Blutstau in der Lunge kann zudem Luftnot verursachen und schlimmstenfalls sogar zu einem lebensbedrohlichen Lungenödem führen.
    Behandlungsprogramm
    Bei Patienten mit einer Herzinsuffizienz führen wir zunächst eine Standarddiagnostik durch. Dazu gehören ein Ruhe- und ggf. Belastungs-EKG, Laborkontrollen, Echokardiografie, ein Langzeit-EKG und bedarfsweise auch eine Lungenfunktions- und Schlafapnoe-Diagnostik. Je nach Erkrankung nehmen die Betroffenen im Anschluss daran am jeweiligen spezifischen Behandlungsprogramm teil. Dieses besteht immer aus drei grundlegenden Bausteinen, nämlich den Patientenschulungen, der Bewegungstherapie und der medikamentösen Therapie.

    Unser spezielles, Behandlungsprogramm dauert drei Wochen. Diese Zeitspanne ist auch notwendig, um die Patienten medikamentös richtig einzustellen. Leidet der Betroffene zusätzlich unter seelischen Belastungen wie Angst oder Depressionen, wird er zudem im integrierten Zentrum für Psycho-Kardiologie mitbehandelt.
    Behandlungsplan
    Behandlungsplan Herzinsuffizienz
    Einen Musterbehandlungsplan finden Sie hier.
    Wirksamkeit Therapie
    Die speziell bei Herzinsuffizienz eingesetzte Patientenschulung in der Dr. Becker Klinik Möhnesee wurde in Kooperation mit dem Arbeitsbereich Rehabilitations-Wissenschaften der Universität Würzburg ausgewertet und entsprechend angepasst. Das Konzept ist damit die deutschlandweit erste evaluierte Schulung in manualisierter Form. Eine Befragung ergab zum einen, dass Patienten die Inhalte, deren Verständlichkeit und Alltagsrelevanz sowie die Methodik der Schulungsmodule positiv bewerten. Zum anderen zeigte ein Wissenstest, dass die Betroffenen die Inhalte der Schulungen adäquat aufnahmen und dadurch neues Wissen für ihren Alltag hinzugewannen. Diese neuen Erkenntnisse helfen den Patienten, ihren Lebensstil nachhaltig zu ändern und somit etwas zu ihrer eigenen Gesunderhaltung beizutragen.
    Nachsorge Herzinsuffizienz
    Im Rahmen der Abschlussuntersuchung wird mit dem Patienten eine ggf. erforderliche ambulante Weiterführung der Therapie besprochen. Für Patienten, bei denen der Kostenträger die Deutsche Rentenversicherung ist, besteht die Möglichkeit, eine intensivierende Rehabilitationsnachsorge (IRENA) durchzuführen.
    Kontakt Kliniken
    Ein Behandlungsangebot bei Herzinsuffizienz bieten wir in der folgenden Dr. Becker Klinik an:
    Dr. Becker Klinik Möhnesee
    Bundesland: NRW
    bei Soest, Werl, Iserlohn
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