• Reha spart!

    Für jeden in die medizinische Rehabilitation investierten Euro gewinnt die Gesellschaft schon heute fünf Euro zurück.

     
    Die deutsche Volkswirtschaft spart Milliarden
    Die deutsche Volkswirtschaft spart Milliarden durch medizinische Rehabilitation. Das belegte im Jahr 2009 erstmals die Studie „Die medizinische Rehabilitation Erwerbstätiger – Sicherung von Produktivität und Wachstum“ der Basler Prognos AG, die anlässlich des 6. Deutschen Reha-Tages veröffentlicht wurde. Für jeden in die medizinische Rehabilitation investierten Euro gewinnt die Gesellschaft schon heute fünf Euro zurück. Der Netto-
    • Nutzen könnte sich bis 2025 auf 23 Milliarden Euro vervierfachen. Denn die medizinische Rehabilitation wird angesichts des demografischen Wandels, steigender Lebensarbeitszeit und zunehmender chronischer Erkrankungen künftig für Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland noch stark an Bedeutung gewinnen. Sie spart der Volkswirtschaft schon jetzt Milliarden an Renten-, Arbeitslosen- und Krankengeldzahlungen, sichert Arbeitsplätze, erhält den Betrieben wertvolles Know-how, dringend benötigte Fachkräfte und vermindert deren krankheitsbedingte Fehlzeiten.

      Mit der Prognos-Studie ist es erstmals gelungen, den volkswirt¬schaftlichen Beitrag der medizinischen Rehabilitation genauer zu beziffern. Anhand fünf ausgewählter Reha-Indikationen der Deutschen Rentenversicherung, die im Jahr 2005 rund 45 Prozent aller medizinischen Reha-Maßnahmen (365.000 Rehabilitanden) umfassten, berechneten die Prognos-Experten den Spar-Effekt. Danach ergaben gewonnene Berufstätigkeitsjahre und reduzierte Arbeitsunfähigkeitstage im Untersuchungsjahr einen Netto-Effekt von 0,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts oder 5,8 Milliarden Euro. Dem standen nur rund 1,1 Milliarden Euro an Ausgaben für die medizinische Rehabilitation gegenüber. Für jeden in die medizinische Rehabilitation investierten Euro gewinnt die Gesellschaft damit schon heute fünf Euro zurück.

      In einem von den Forschern realistisch angelegten Szenario könnte sich der volkswirtschaftliche Nettonutzen der medizinischen Rehabilitation bis zum Jahr 2025 sogar auf 23,1 Milliarden Euro vervierfachen. Voraussetzung dafür ist allerdings, so die Studie, dass rehabilitationsbedürftige Versicherte die Leistungen der medizinischen Rehabilitation rechtzeitig nutzen können. Die Forscher fordern deshalb verstärkt aktivere Möglichkeiten zu erproben, um Versicherte frühzeitig zu einer Antragstellung zu bewegen und den Zugang zu Leistungen zu verbessern. Gleichzeitig seien intensivere Forschungen erforderlich, um die verbesserte Wirksamkeit der medizinischen Rehabilitation zu belegen.
       
    Überblick: Rehabilitation ist erfolgreich und
    • Zwei Jahre nach medizinischer Rehabilitation entrichten 83 % der Teilnehmer wieder Pflichtbeiträge (Quelle: DRV Bund).
    • Drei Monate nach beruflicher Rehabilitation entrichten 78 % der Teilnehmer wieder Pflichtbeiträge (Quelle: DRV Baden-Württemberg).
    • Ehemalige Drogenabhängige sind zu 2/3 nach Reha in Arbeit (Quelle: Projekt der DRV Baden-Württemberg).
    • Eine medizinische Rehabilitation amortisiert sich nach vier Monaten (Vermeidung von Frührente und Beitragseinnahmen).
    • Pro investiertem Euro fließen 5 Euro in die Volkswirtschaft zurück. Durch Reha-Maßnahmen bleiben der Volkswirtschaft 150.000 Arbeitskräfte jährlich erhalten (Quelle: Prognos-Gutachten).
    • Auch die Arbeitgeber profitieren von der Rehabilitation: Entgeltfortzahlung und Produktivitätsverluste reduzieren sich auf die Hälfte. Für die Krankenversicherung gilt Gleiches (Abb. 3).
    • Krankheitskosten zu reduzieren bedeutet auch Beitragsstabilität in der Sozialversicherung.
    • Dem Arbeitsmarkt werden jährlich ca. 125.000 Arbeitskräfte durch Reha erhalten, die ohne die Maßnahmen aus dem Arbeitsleben (frühzeitig) ausscheiden würden.

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